"Wem ich meine Nummer gebe, überlege ich gut"

Mein letztes Mal - mit Theodor Gebre Selassie

Theodor Gebre Selassie geht ohne Smartphone nicht mehr aus dem Haus (Foto: WERDER.DE).
Mein letztes Mal
Dienstag, 09.05.2017 // 08:57 Uhr

Notiert von Yannik Cischinsky

Ein Leben ohne Smartphone – für viele mittlerweile undenkbar. Und auch für die Werder-Profis ist das Handy ein ständiger Begleiter, ob auf Auswärtsfahrten, im Trainingslager oder im Alltag. WERDER.DE nimmt eins der wichtigsten Utensilien der Grün-Weißen genauer unter die Lupe. Welches Motiv posierte zuletzt vor der Linse, welche App ist einfach der letzte Schrei und an wen ging eigentlich die letzte Nachricht? Bei "Mein letztes Mal" gewähren die Werderaner einen Einblick in ihr Smartphone. Heute mit Theodor Gebre Selassie.

# Mein letzter Anruf… war von meiner Frau. Sie hat Zahnschmerzen und zum Glück zeitnah einen Termin beim Zahnarzt bekommen. Deshalb hatte sie mich angerufen.

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# Meine letzte Nachricht… ging an einen Techniker. Bei unserem Fernseher laufen plötzlich die Sky-Kanäle nicht mehr. Ich habe es jetzt eine Woche ausgehalten. Zum Glück habe ich noch ein anderes Gerät, aber nur über das Internet Sky zu gucken, ist teilweise etwas schwierig (lacht).

# Meine letzte E-Mail… habe ich noch gar nicht gelesen (lacht). Wir suchen gerade eine neue Wohnung, denn unsere aktuelle wird langsam etwas zu klein. Noe wird immer größer und größer. Ich gehe davon aus, dass ich noch etwas in Bremen bleibe.

# Mein letztes Foto… ist vom Trainingsplan in der Kabine. Ich fotografiere immer das Programm und wenn es keiner schickt, sende ich es in die WhatsApp-Gruppe. Es gibt nichts Schlimmeres als nicht zu wissen, welche Trainingstermine in dieser Woche anstehen. Ich bin jemand, der alles abfotografiert, im Trainingslager, in der Kabine oder den WIFI-Key im Hotel. Sicher ist sicher.

# Mein letzter Post bei Instagram… war ein Video meines Sohns Noe vom letzten Heimspiel gegen Hertha. Da singt er „Lebenslang Grün-Weiß“, er liebt dieses Lied wirklich.

# Mein letztes Lied… war auf dem Weg hierhin ins Stadion der neue Soundtrack von „Guardians of the Galaxy II“, ein super Film, den ich natürlich schon im Kino gesehen habe.

# Diese App habe ich zuletzt benutzt… Spotify. Ich höre wirklich sehr viel Musik, egal wo ich gerade bin und zum Glück kann man die Songs ja auch herunterladen.

# Das letzte Handy-Spiel… Ich habe zwar ein paar Spiele installiert, aber eigentlich spiele ich so gut wie nie.

Immer für einen Spaß zu haben - auch beim Interview: Theodor Gebre Selassie (Foto: nordphoto).

# Das letzte Mal, dass ich freiwillig mein Handy ausgeschaltet habe… gab es nicht. Ich mache das nicht, da man nie weiß, was passiert wenn man nicht erreichbar ist. In der Kabine oder so wird das Handy lautlos gemacht und in die Tasche gelegt. Aus ist es nie. Es gibt keine Regel, dass wir das Handy ausschalten müssen, es darf nur nicht klingeln oder vibrieren.

# Die letzte WhatsApp-Gruppe, in der ich geschrieben habe… war unsere Mannschaftsgruppe. Da wird schon viel geschrieben, aber es stehen auch nicht jedes Mal wenn ich draufgucke 23 neue Nachrichten auf dem Display.

# Der letzte Termin, den ich in den Kalender eingetragen habe… war der Geburtstag meiner Mutter (lacht). Nicht, dass ich den Termin vergesse. Sicher ist sicher!

# Das Letzte, was ich mit meinem Handy machen würde… meine Handynummer herausgeben. Da passe ich schon auf und überlege, wem ich die Nummer gebe. Das Gute ist, dass ich von meiner deutschen Nummer nur die letzten drei Ziffern kenne, dann kann ich sie gar nicht so schnell herausgeben.

# Das Gefühl, als ich das letzte Mal mein Handy vergessen habe… Das passiert nicht oft. Das Handy ist neben Schlüssel und Portemonnaie eine von drei Sachen, die ich immer checke bevor ich das Haus verlasse. Wenn ich merke, dass ich eine Sache vergessen habe, dann muss ich zurück. Die Zeit, in denen man das Handy nicht ständig dabei hatte, ist wirklich schon lange her, aber es war eine super Zeit. Man hat zum Beispiel in der Schule besprochen, dass man sich zu der Uhrzeit an dem Ort trifft und alle waren da. Wenn einer nicht kam, wusste man, dass er keine Zeit hat. Jetzt verschiebt man ständig Termine. Das war früher verlässlicher.

 

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