Djilobodji: "Werder verdient mehr"

Papy Djilobodji bei seiner ersten Trainingseinheit in der neuen Arbeitskleidung (Foto: nordphoto).
Profis
Donnerstag, 21.01.2016 // 17:24 Uhr

Danke! Dieses eine Wort konnte Papy Djilobodji schon auf Deutsch. Ansonsten gestaltete sich die allererste Verständigung der Journalisten mit Werders Neuzugang noch etwas schwierig. Auf Englisch und Französisch gewährte der senegalesische Nationalspieler dann aber doch ein paar kurze Einblicke in seine Gefühlswelt nach dem Transfer in die eisige Hansestadt Bremen. „Es ist kalt, aber wir sind ja auch nicht in Afrika oder Dubai", so Djilobodji schmunzelnd.

Danke! Dieses eine Wort konnte Papy Djilobodji schon auf Deutsch. Ansonsten gestaltete sich die allererste Verständigung der Journalisten mit Werders Neuzugang noch etwas schwierig. Auf Englisch und Französisch gewährte der senegalesische Nationalspieler dann aber doch ein paar kurze Einblicke in seine Gefühlswelt nach dem Transfer in die eisige Hansestadt Bremen. „Es ist kalt, aber wir sind ja auch nicht in Afrika oder Dubai", so Djilobodji schmunzelnd. Erst am späten Mittwochabend war Papiss Mbouba Mbwiwa Abu Fuongo Baba Mison Djilobodji oder auch „Papy", wie er sich selbst nennt und die Teamkollegen ihn rufen, in Bremen angekommen. An Schlaf war da nicht groß zu denken. „Wir hatten ein wenig Zeitdruck, da wir unbedingt wollten, dass er heute am Training teilnimmt und sowohl Trainerteam als auch Teamkollegen kennenlernt", erklärte Thomas Eichin. Am Mittag konnte die Leihe als perfekt gemeldet werden. Nach einem kurzen Snack und dem obligatorischen Foto ging es direkt auf den Trainingsplatz.

Schließlich haben weder die Grün-Weißen noch Djilobodji Zeit zu verlieren. „Werder verdient mehr als den aktuellen Tabellenplatz. Wir wollen nach oben klettern", ordnete der Senegalese die Situation vor dem Rückrundenstart ein. Ob es am Ende für den Klassenerhalt reiche? „Dafür arbeiten wir hart." Persönlich, erklärte das neueste Mitglied der Werder-Familie, gehe es für ihn darum, möglichst viele Einsätze zu bekommen. Ich möchte spielen. Werder ist da eine große Chance für mich."

Bei Chelsea kam der 27-Jährige in der Hinrunde kaum zum Zug. Geschäftsführer Sport, Thomas Eichin, sieht darin kein Problem. „Wir haben bei Jannik Vestergaard im letzten Winter gesehen, wie schnell es gehen kann, sich anzupassen und der Mannschaft umgehend zu helfen. Papy hat viel Erfahrung und einige Länderspiele absolviert. Wir kennen ihn schon lange, bereits aus seiner Zeit bei Nantes, und sind überzeugt, dass er uns weiterhelfen wird", so der Geschäftsführer Sport.

 

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