"Keine Zeit, traurig zu sein"

Kurzpässe am Montag

Beackerte gegen Köln die linke Abwehrseite: Ludwig Augustinsson (Foto: nordphoto).
Kurzpässe
Montag, 23.10.2017 // 12:32 Uhr

+++ Schlag auf Schlag: Es war die letzte Aktion der Partie beim 1.FC Köln. Ludwig Augustinsson dringt in den Sechszehner ein und zieht ab. Doch leider verzieht Werders Schwede auch, weshalb die Partie bei den Geißböcken torlos endet. „Natürlich ist das ein schlechtes Gefühl. Es war eine große Möglichkeit und ich bin enttäuscht, dass ich der Mannschaft nicht helfen konnte. Nach dem Spiel hatte ich die Szene noch im Kopf, aber es bleibt keine Zeit traurig zu sein. Wir müssen nach vorne blicken. Am Mittwoch haben wir die nächste Chance, zu gewinnen“, so Werders Nummer fünf, der mit neun Flanken die meisten Hereingaben des Spiels beisteuerte, gegenüber WERDER.DE. Augustinsson setzte sich jedoch nicht nur auf der Außen in Szene, sondern war auch oft im Strafraum zu finden. Eine Frage des Systems? „Viele Teams kennen unsere 3-5-2-Formation. Daher ist es gut, dass wir Alternativen haben. Wir haben bereits in der zweiten Hälfte gegen Gladbach mit der Viererkette agiert und mit ihr in Köln begonnen. Ich finde, dass es positiv war. Wir hatten mehr Kontrolle, haben mehr Chancen kreiert und ich kam öfter zum Flanken. Daran müssen wir anknüpfen“, so der Schwede im Gespräch mit WERDER.DE. +++

+++ Volle Kraft voraus: Gegen 21 Uhr kehrte der grün-Weiße Mannschaftsbus gestern aus Köln zurück. Anschließend ging es für die Profis nur kurz nach Hause, denn direkt Montagmorgen startete das Team um Rückkehrer Max Kruse die Vorbereitung auf das Pokalspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Werder-Coach Alexander Nouri bat seine Schützlinge um kurz vor 10 Uhr zur ersten Einheit der "Englischen Woche" auf den grünen Rasen am Weser-Stadion. Bereits am Dienstagvormittag um 11 Uhr steht dann das öffentliche Abschlusstraining auf dem Wochenplan. Keine Zeit für eine Atempause, Zeit für harte Arbeit. +++

Absolvierte gegen Köln sein drittes Bundesligaspiel: Johannes Eggestein (Foto: nordphoto).

+++ Moin, Bruderherz: In der Köln-Partie verpasste Werder den erhofften Befreiungsschlag, trotzdem muss das Spiel für zwei Kicker aus dem grün-weißen Kader etwas sehr Spezielles gewesen sein. Zum ersten Mal in der Bundesliga standen die Eggestein-Geschwister Maximilian und Johannes gemeinsam auf dem Platz. Genauer gesagt lief die 60. Spielminute, als Cheftrainer Alexander Nouri Youngster Johannes Eggestein auf das Feld schickte, der dort die ersten 30 gemeinsamen Bundesligaminuten mit seinem großen Bruder bestritt. +++

+++ Pokalspiel: Am Mittwoch ist es nach zwei Jahren endlich mal wieder soweit. Der SV Werder bestreitet gegen die TSG Hoffenheim ein DFB-Pokalspiel vor heimischer Kulisse im Weser-Stadion. Angepfiffen wird die Partie zwischen Grün-Weiß und den Kraichgauern um 20.45 Uhr. Wer den Pokalfight umrahmt von Bremer Flutlicht live am Osterdeich verfolgen möchte, empfiehlt der SV Werder sich hier kurzfristig print@home –Tickets zu sichern, um lange Warteschlangen an den Tageskassen zu vermeiden. Weitere Informationen gibt es hier. +++

 

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