Gute Taten: Hohe Spende für Inklusion

Objekt der Begierde: Emin da Silva (links) und Marco Bode (rechts) mit dem signierten Ball (Foto: WERDER.DE)
WERDER BEWEGT
Donnerstag, 01.11.2018 // 16:21 Uhr

Von Malik Scherz

+++ Das hat sich doch gelohnt: Der Bremer Läufer Emin Da Silva hat den Ball versteigert, den er beim SWB-Marathon über eine Distanz von zehn Kilometern jongliert hatte (zum Lauf). Mit dieser ungewöhnlichen Aktion wollte er Aufmerksamkeit für Inklusion erregen und zudem Spenden für die Werder-Stiftung sammeln. Marco Bode, Aufsichtsratsvorsitzender vom SV Werder, hatte die Schirmherrschaft für die Aktion übernommen und Da Silva einen Ball mit Unterschriften der Profimannschaft übergeben. Dieser Ball wurde jetzt vom Bremer Weinhändler Ralph Saxe (59) für 605 Euro ersteigert. Diese Summe kommt vollständig der Werder-Stiftung zugute. +++

+++ Typisierungsaktion: Für die 13-jährige Schwimmerin Eva-Sophie hat die Diagnose Blutkrebs alles verändert. Doch Aufgeben ist für die junge Sportlerin keine Option. Sie will kämpfen, denn sie hat noch einiges vor in ihrem Leben. Eva-Sophie ist aber auf die Hilfe anderer angewiesen. Am Freitag, den 02.11.2018, findet eine Blutspende mit Typisierung statt. Ab 15.20 Uhr ist in der Grundschule in Syke im Ortsteil Barrien, An der Wassermühle 1, die Tür für jeden geöffnet, der Hoffnung schenken möchte. Ex-Werder-Trainer und aktueller Technischer Direktor des SVW Thomas Schaaf unterstützt die Aktion ebenfalls. +++

Clemens Fritz (2.v.rechts) wurde von James (rechts) eingeladen, ihn in das Flüchtlingscamp zu begleiten (Bild: WERDER.DE).

+++ Faszinierende Bilder: Ehrenspielführer Clemens Fritz ist nach Ruanda gereist, um das „Young Coach“-Projekt der SCORT-Foundation zu besuchen. Er wurde dabei von WERDER.TV begleitet und neben unzähligen persönlichen Eindrücken aus dem "Land der 1000 Hügel" haben Fritz und die TV-Crew einen Film und eine Multimedia-Reportage mitgebracht. Der Zuschauer bekommt unter anderem einen Eindruck davon, wie das Leben der Flüchtlinge aus anderen Ländern in Ruanda aussieht. Hoffnung machen dort vor allem die Coaches, die mit den Kindern Trainingseinheiten durchführen und auch außerhalb des Sports als Vorbilder und Ansprechpartner dienen. Einer der Coaches ist James, der einen Einblick in sein Leben gibt und WERDER.TV mit zu sich nach Hause genommen hat. +++