Rückkehrer Di Santo und dreifache Hoffnung

Franco Di Santo konnte nach seiner Platzwunde am Kopf am Donnerstag wieder voll trainieren (Foto: nph).
Profis
Donnerstag, 30.10.2014 // 17:05 Uhr

Cheftrainer Viktor Skripnik ließ sich auf der Pressekonferenz am Donnerstag nicht in die Karten schauen - zumindest, was die personelle und taktische Ausrichtung vor dem Auswärtsspiel in Mainz am kommenden Samstag betrifft. Trotz mehrerer angeschlagener Spieler hofft der Werder-Coach, bei der Kadernominierung aus dem Vollen schöpfen zu können: „Alle wollen dabei sein. Wir haben einen topfitten Kader, daher wird es nicht einfach werden, eine Entscheidung zu treffen", erklärte Skripnik.

Bauen kann der 44-Jährige auf Torjäger Franco Di Santo, der am Donnerstagnachmittag ohne Probleme ins Mannschaftstraining zurückgekehrte. Bei Kapitän Clemens Fritz, der ebenfalls wieder trainierte, wird die verbleibende Abschlusseinheit am Freitag zeigen, ob er seine Probleme im Innenband des linken Knies überwunden hat und für einen Einsatz zur Verfügung steht. Ein Fragezeichen steht dagegen aktuell noch hinter Zlatko Junuzovic, der weiterhin mit einer Sehnenreizung im Knie pausieren musste, und Eljero Elia. Der Niederländer absolvierte nach seiner Oberschenkelverletzung gemeinsam mit Philipp Bargfrede und Julian von Haacke eine individuelle Einheit.

Lediglich Marnon Busch fällt definitiv aus, da ihn ein Infekt weiter außer Gefecht setzt. Ein Einsatz am Wochenende kommt für den Rechtsverteidiger nicht in Frage, wie Skripnik bekannt gab. Für alle anderen Akteure sei der Eindruck im Abschlusstraining entscheidend, so der Ukrainer weiter: „Wir sehen im Training, wer fit und bereit ist". Es ginge bei den Übungseinheiten „voll zur Sache, es ist richtig Feuer drin. Die Jungs versuchen, alles sofort umzusetzen."

Von Erik Scharf