„Dann habe ich eine Stunde aus Jordanien mit ihm geskypt“

Thomas Horsch in Episode #44 des WERDER-Podcast
Seit 2016 beim SV Werder an einer Seite: Thomas Horsch und Florian Kohfeldt (Foto: nordphoto).
Podcast
Donnerstag, 17.10.2019 / 08:55 Uhr

von Max Brosta

September, 2016. Nach einer Niederlagenserie trennte sich der SV Werder von Cheftrainer Viktor Skripnik. Alexander Nouri, der bis dato die U23-Mannschaft der Grün-Weißen leitete, übernahm das Ruder bei den Profis. Der Trainerstuhl bei den Werder-Amateuren war daraufhin nicht besetzt. Doch das nicht allzu lange. Denn Florian Kohfeldt, der zuvor Skripnik assistierte, wechselte zur U23 und übernahm den Posten des Chefcoachs bei der zweiten Mannschaft. Soweit so gut. Es war ein aufregender Herbst an der Weser - auch für Thomas Horsch. Und apropos: Welche Rolle spielte der heutige Co-Trainer des SVW in diesen ereignisreichen Tagen?

Bei der Wahl seines Co-Trainers ließ der SV Werder U23-Coach Kohfeldt freie Hand. Der Cheftrainer überlegte und entschied sich für Thomas Horsch. Ein Mann, der jahrelang als Jugend- und Amateurtrainer arbeitete sowie als Stützpunktcoach und -koordinator beim DFB in Bremen erfolgreich war. „Wir liefen uns immer mal wieder sporadisch über den Weg“, verrät Horsch in Episode #44 des - von Medientechnik Keuk präsentierten WERDER-PODCAST. Der 50-Jährige im Einsatz des DFB, Kohfeldt auf dem Weg zu seiner Trainerlizenz. Ob er schon damals ahnte, welch steile Karriere der heutige Chefcoach hinlegen würde?

Während sich Kohfeldt also um einen neuen Co-Trainer bemühte, weilte Horsch zusammen mit einer Juniorenauswahl des DFB in Jordanien. „Dann bekam ich einen Anruf von Björn Schierenbeck (Direktor Leistungszentrum, Anm. d. Red.). Er kontaktierte mich und fragte, ob ich mir vorstellen könne, Co-Trainer der U23 zu werden“, erzählt der gebürtige Bremer. Und ja, er konnte es sich vorstellen. So nahmen Kohfeldt und Horsch Kontakt auf. „Dann habe ich eine Stunde aus Jordanien mit ihm geskypt“, verrät er. Ein Gespräch, das fruchtete und in einer gemeinsamen Zusammenarbeit mündete, die bis heute anhält.

Doch es war ein großer Schritt für ihn. Er arbeitete erst 20 Jahre lang in einem sicheren Job als Sozialversicherungsfachangestellter, so seine damalige Berufsbezeichnung. „Dann kam der Wechsel zum DFB - ein befristetes Arbeitsverhältnis. Dieses entwickelte sich später dann aber doch zu einem sicheren Verhältnis“, erklärt der Werder-Co-Trainer und ergänzt: „Dann habe ich mir wieder die Frage gestellt: Wage ich diesen Schritt jetzt noch einmal und verlasse einen sicheren Verbandsjobs?“ Die Antwort ist bekannt. Er hat es gewagt und wurde nicht enttäuscht. Stattdessen arbeitet er nun seit 2016 erfolgreich an der Seite von Florian Kohfeldt - mittlerweile nicht mehr bei der U23, sondern bei den Profis. „Ich bereue diesen Schritt bis heute nicht. Ich habe dies gemacht, weil es meine Stadt und mein Verein ist“, bekräftigt Horsch seine damalige Entscheidung.

Doch wie kam Thomas Horsch überhaupt zum Trainerjob? Und wie sieht die Rollenverteilung des Werder-Trainerteams im Umgang mit dem vierten Offiziellen während eines Spiels aus - Good Cop, Bad Cop? All das und noch vieles mehr erzählt der Co-Trainer der Grün-Weißen in Episode #44 des WERDER-PODCAST. Der Podcast verbindet die schönste Nebensache der Welt mit dem geilsten Verein der Welt. Hier wird nicht nur über alles geredet, was das grün-weiße Herz höher schlagen lässt, sondern wir sprechen mit Werder. Die neue Folge gibt es auf dem offiziellen Soundcloud-Profil, dem iTunes-Account und dem Spotify-Kanal des SVW. Hört rein!

 

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