Sorrent/Neapel 2004: Der Sonne hinterher

WERDER BEWEGT
Freitag, 29.10.2004 // 00:00 Uhr

Ihre optimale Bräunungsphase erlebten die Teilnehmer der älteren

Werderjugend und ihre Betreuer dieses Jahr

in bella Italia. Die Besonderheit dieser Reise bestand in einem

Pilotprojekt: Eine Woche verbrachten sie in Sorrent am Golf von Neapel und

eine in Cesenatico an der Adriaküste.

Ihre optimale Bräunungsphase erlebten die Teilnehmer der älteren

Werderjugend und ihre Betreuer dieses Jahr

in bella Italia. Die Besonderheit dieser Reise bestand in einem

Pilotprojekt: Eine Woche verbrachten sie in Sorrent am Golf von Neapel und

eine in Cesenatico an der Adriaküste.

 

Ein Küsschen hier, eine Umarmung da, das Gepäck gut verstaut und ab in den

Bus. Sonntag, 18.00 Uhr---der Werder-Bus fährt. Und mit ihm 42 Jugendliche,

die es kaum erwarten können, dem tristen Bremer Wetter zu entfliehen.

Italien lautet das Ziel. Das Land der Eisverkäufer und "Spaghettifresser".

Nach nervenaufreibenden 20 Stunden übernachten wir im "Hotel Garden" in

Cesenatico, um am nächsten Morgen weitere zwölf Stunden mit dem Bus nach

Italiens Süden zu fahren.

 

Als wir in Sorrent ankommen, ist es wie ein Traum: Die malerischen,

von Palmen bewachsenen Klippen der Amalfiküste, die die glitzernden Wellen

des rauschenden Meeres brechen, sind direkt von unseren Bungalows aus zu

sehen. Wir sind umgeben von Weinstauden, Zitronen- und Walnussbäumen. Das

Bungalowhotel "Bleu Village" hat alles, was das Touri-Herz begehrt: Eine

tolle Aussicht, leckeres Essen, immer gut gelaunte Animateure, das Meer

keine 300 Stufen entfernt und ein Pool im mediterranen Stil mit zwei

integrierten Wasserrutschen. Jedoch bleibt uns in Sorrent nicht viel Zeit

zum Erholen, denn die erste Woche ist ganz der Bildung und kulturellen

Highlights gewidmet.

 

Als erstes fahren wir mit dem Bus nach Sorrent und sehen uns die

Stadt mit ihren niedlichen Einkaufsgassen an. Daraufhin geht es gleich

weiter die Amalfiküste entlang. Der Ausblick ist einzigartig. Nicht ohne

Grund wird sie auch die schönste Küste Europas genannt. Von der

Klippenstraße aus können wir sowohl paradiesische Strände, das türkisfarbene

Meer als auch die beeindruckenden Luxusvillen sehen.

 

Ganz anders ist der Ausblick vom Vulkan Vesuv aus, von wo man über

ganz Neapel blicken kann. Nach dem schweißtreibenden Auf- und Abstieg

bewegen wir uns auf den Spuren der Alten Römer: Ein Audio-Guide führt uns

durch die historische Stadt Pompeji, die im Jahr 79 n. Chr. durch den

Vesuvausbruch von einem heißen Aschenregen zerstört wurde.

 

Am besten gefällt uns jedoch die paradiesische Insel Capri, die schon

so viele Schriftsteller wie zum Beispiel Hans- Christian Andersen

inspirierte. Einen ganzen Nachmittag verbringen wir dort. Einige legen sich

sofort an den Strand und weihen das glasklare Wasser ein, andere unternehmen

von sich aus eine Inselrundfahrt, bei der sie unter anderem auch die blaue

Grotte, die Capri so berühmt gemacht hat, besichtigen.

 

In der zweiten Woche fahren wir zurück zum "Hotel Garden" in Gatteo

Mare von Cesenatico. In der hübschen Stadt an der adriatischen Küste ist

high life angesagt: Ausgiebige Strandnachmittage pünktlich zur optimalen

Bräunungsphase, so dass auch die letzte käsige Hühnerbrust eine ansehnliche

Farbe erhält, Shopping sowie jede Menge Freizeit. Auf ihre Kosten kommen

alle Tanzhäschen und Discomäuse in der angesagten Space-Disco "Altromondo"

in Rímini.

 

Am "Bagno Corallo" können wir sowohl auf den Liegestühlen dahin

brutzeln als auch in vielerlei Hinsicht der Fitness frönen: Volleyball,

Boccia, Banane-Fahren oder einfach nur etwas Schwimmen im Meer. Action ist

bei den Spielen am Strand angesagt: Die Gruppe wird in zwei Mannschaften

eingeteilt, die mit Geschick gegeneinander kämpfen, zum Beispiel mit einem

Wasserball zwischen den Beinen, einen Parcours durch das Wasser zu laufen.

Dabei sind der Funfaktor und das Gelächter gleichermaßen groß.

 

Der letzte Abend wird traditionell mit der ganzen Gruppe am Strand

zelebriert. Unter dem Motto "Werder sucht den Superstar" hatten sich die

Pifkos lustige Wettkampfspiele, so z.B. eine Tanz-Choreographie,

Paarwettlauf mit zusammen-gebundenen Füßen, Limbotanz und die Kunst des

Flirtens im romantischen Fackellicht ausgedacht. Als den unumstrittenen

Superstar wählte die hochkarätige Jury, bestehend aus Betreuern und Pifkos,

am Ende den Flirtkönig Jasper. Herzlichen Glückwunsch!

 

Tja, leider fliegt die Zeit im Urlaub jedoch viel zu schnell vorbei,

so dass es am Ende der zweiten Woche heißt, Italien Lebewohl zu sagen.

Glücklicherweise erwartet uns in Bremen mittlerweile ebenfalls wahres

Sommerwetter, als hätten wir es direkt aus dem Urlaub mitgebracht...

 

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die tolle Organisation

und Betreuung an unsere Freizeitleiter Peter und Elisabeth Logemann, an

unsere Betreuer Sascha Runge und Jan Meißner sowie an unsere Pifkos Anna,

Nadine, Simon und Sebastian. Ebenfalls vielen Dank an unseren zuverlässigen

Busfahrer Jörg Gnaase und seine Frauke.

 

Anna Brüning, Teilnehmerin