Zwei Filme, ein Thema: Inklusion

Die Kerngruppe des Filmprojekts: Schauspieler Regisseur und Team (Foto: Besuden).
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Mittwoch, 22.06.2016 // 15:59 Uhr

von Saskia Puls

Mit dem Ziel, den Gedanken der Inklusion möglichst weit zu verbreiten, startet ab dem 20. Juli der Filmdreh des Spielfilms „All inclusive“, in dem Menschen mit Behinderung die Chance gegeben wird, ihr schauspielerisches Talent unter Beweis zu stellen.

Auch der Regisseur übernimmt eine Rolle im Film "All inclusive"(Foto: Besuden).

In und um Bremen wird bis zum 12. August die Geschichte von Ricky und seinen Problemen bei der Übernahme eines geerbten Hotels erzählt, welche dann bei der Premiere verfolgt werden kann. Die Finanzierung des Spielfilms von Eike Besuden (Pinguin Studios) ist bereits durch die Aktion Mensch und eine Reihe von Stiftungen, Institutionen, Vereinen oder Einzelpersonen abgesichert.

Allerdings soll parallel zum Spielfilm ein Dokumentarfilm produziert werden, der die Arbeit an „All inclusive“ wiederspiegelt. Den Zuschauern soll somit ein Blick hinter die Kulissen ermöglicht und einen Eindruck verschafft werden, mit welchen Herausforderungen die Filmemacher zu kämpfen haben. Dieser Dokumentarfilm namens „Weserlust Hotel“ benötigt allerdings noch finanzielle Unterstützung. Trotz der Filmförderung des Landes Bremen, des Landes Niedersachen und des Norddeutschen Rundfunks fehlt es den Beteiligten an Geld, um die gewünschte Anzahl von 21 Drehtagen umzusetzen. Aus diesem Grund wurde bereits Anfang Juni mittels einer Crowdfunding-Aktion auf das Filmprojekt aufmerksam gemacht. Noch bis zum 4. Juli haben Interessierte die Chance, den Filmemachern unter die Arme zu greifen.

Bereits 2014 unterstützte die Stiftung des SV Werder Bremen den Filmemacher Besunden bei seinem Film „Blindenstraße“. Alle Informationen über die beiden aktuellen Filmprojekte und die Crowdfunding-Aktion können unter folgendem Link eingesehen werden: https://wemakeit.com/projects/weserlusthotel