Inklusionsmeisterschaft: Kinder mit und ohne Handicap am Ball

Der Spaß stand bei der Inklusionsmeisterschaft im Vordergrund.
WERDER BEWEGT
Montag, 23.11.2015 // 14:31 Uhr

Am vergangenen Samstag rollte wieder der Ball bei WerderSports in der Überseestadt. Zahlreiche Fußballteams aus Bremen und Niedersachsen trafen sich zum gemeinsamen ...

Am vergangenen Samstag rollte wieder der Ball bei WerderSports in der Überseestadt. Zahlreiche Fußballteams aus Bremen und Niedersachsen trafen sich zum gemeinsamen Fußballspielen in Bremen. Ausschlaggebend dafür war die bereits zum vierten Mal ausgetragene Bremer Inklusionsmeisterschaft.

Wie in den letzten Jahren meldeten sich Vereine und Schulen und deren Fußballgruppen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung für das große Turnier an. In diesem Jahr durften die Organisatoren des Bremer Fußball-Verbands, der AOK Gesundheitskasse Bremen/Bremerhaven und des SV Werder Bremen ca. 150 Sportler begrüßen.

In drei Gruppen, nach Alter und Stärken eingeteilt, duellierten sich die Teams stets fair und voller Sportfreude. Die Grün-Weißen stellten an diesem Tag die meisten Sportler. Insgesamt gingen fünf Teams von Werder an den Start: Zwei Teams der Werder Youngstars, das Blinden- und Sehbehindertenfußball-Team, ein Mixed-Team aus Werders Kids-Club und Handicap Kids sowie die SPIELRAUM-Gruppe aus Blumenthal.

Darüber hinaus durften die Organisatoren die Gäste des TuS Neuenkirchen, der Lebenshilfe Syke, des Martinsclub Bremen, des TSV Achim, VSK Osterholz-Scharmbeck sowie die Schule an der Hermannsburg, die Astrid-Lindgren-Schule Edewecht und die Lucky Löwen aus Lingen willkommen heißen.

Die größtenteils auf Augenhöhe verlaufenden Spiele sorgten bei den Kindern und mitgereisten Betreuern und Eltern für große Freude. So wurden die zahlreichen Tore mit viel Leidenschaft bejubelt, bei leichten Blessuren der Sportler gleich mit angepackt und unterstützt sowie nach jedem Spiel mit den gegnerischen Teams abgeklatscht.

Das alles macht die Inklusionsmeisterschaft aus: Das faire und sportliche Miteinander der Teilnehmer.