100% Fortbildung zu Themen der Gewaltprävention, Zivilcourage und Konfliktlösung

Petra Rump vom Präventionszentrum der Polizei Bremen gab aufschlussreiche Infos zur Nutzung des Internets weiter.
WERDER BEWEGT
Donnerstag, 18.10.2012 // 10:25 Uhr

Am Freitag, den 12.10.2012, wurden die Partner des SV Werder Bremen eingeladen, einen Einblick in die diversen Internetplattformen zu erhalten und über die damit einhergehenden Gefahren aufgeklärt zu werden. Nach der Begrüßung durch Tim Juraschek, Abteilungsleiter CSR-Management, begann Petra Rump vom Präventionszentrum der Polizei Bremen, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu erläutern, auf welchen Webseiten Jugendliche surfen und zu welchen (fatalen) Konsequenzen fehlende Überwachung führt. Unter dem Motto "(Un-)Sicherheit im Internet" konnte Frau Rump mit realen Beispielen in Bezug auf Cybermobbing oder sexueller Belästigung sensibilisieren und Vorsichtsmaßnahmen erläutern.

Nachdem diese gut besuchten Veranstaltungen im letzten Jahr sehr positives Feedback erhielten, wurden in diesem Jahr die Fortbildungen für Werders 100% Partnerinstitutionen und -vereine im Oktober 2012 wiederholt angeboten: "Kriminalität im Internet und Zivilcourage" wurde ebenso nachgefragt wie die Veranstaltung über den "Umgang mit Konfliktsituationen".

Nach dem gemeinsamen Mittagessen begrüßte Holger Ihnen, ebenso vom Präventionszentrum der Polizei Bremen, die Teilnehmer/-innen. Er erläuterte, weshalb es so wichtig ist, Zivilcourage zu zeigen. Wie man anderen Menschen in Notsituationen helfen und sich zeitgleich selbst schützen kann, wurde von Herrn Ihnen mit Hilfe praxisbezogener Beispiele aufgezeigt.

Des Weiteren fand am 17.10.2012 eine Fortbildung zum Thema "Konfliktsituationen mit Kindern und Jugendlichen besser verstehen" für Werders 100%-Partner statt. Gerdi Schäfer vom Kinderhof Eibenhorst und Anke Freese von der Eibenhorst-Schule aus Westerstede machten den Teilnehmern/-innen deutlich, wie man Konfliktsituationen mit Kindern und Jugendlichen begegnen kann und sie erläuterten, dass Konflikte - und deren konstruktiven Lösungen - zur Entwicklung der jungen Menschen dazu gehören. Individuelle Fragen konnten in Kleingruppenarbeiten diskutiert werden, nachdem die Expertinnen mit praxisbezogenen Beispielen und vielfältigen Arbeitsmaterialien die Gruppe über das umfangreiche sozialpädagogische Thema aufgeklärt hatten.

Janina Heins