Werder startet Ballschule mit gehandicapten Kindern

Trainer Michael Arends übt mit den gehandicapten Kindern spielerisch neue Bewegungsformen.
WERDER BEWEGT
Donnerstag, 22.12.2011 // 17:35 Uhr

Seit diesem Schuljahr geht Werder neue Wege und fördert junge Menschen mit Behinderung durch zusätzliche Sportstunden im Förderzentrum für blinde und sehbehinderte Kinder an der Gete, in der Tobias-Schule, in der Schule an der Louis-Seegelken-Straße und der KiTa Unser Lieben Frauen.

Seit mehr als einem Jahr leiten Trainer des SV Werder Bremen wöchentlich eine zusätzliche Unterrichtseinheit Sport an KiTas und Grundschulen in Bremen und dem Umland. Nach dem Konzept der Heidelberger Ballschule sollen schon die Kleinsten mit dem Sport vertraut gemacht werden und Freude am Ballspielen entwickeln.

Die Grün-Weißen möchten damit einen sozialen Beitrag zur Entwicklung junger Menschen mit Behinderung leisten und die Gesundheits- und Integrationspotenziale des Sports nutzen, um die Entwicklung gehandicapter Kinder weiter zu fördern.

So waren die Schüler der Schule an der Louis-Seegelken-Straße schon einige Male mit und für Werder im "Special Youth Camp", beim Werder-Cup sowie beim Projekt "100% Fitter Werder-Partner" aktiv. Nunmehr nehmen die Schüler auch an der Werder-Ballschule teil. Neben kleinen Spielen mit dem Ball stehen koordinative Herausforderungen für die Sportler auf dem Programm.

Nicht nur in der Schule an der Louis-Seegelken-Straße, sondern auch in der Tobias-Schule, dem Förderzentrum an der Gete und der KiTa Unser Lieben Frauen erfreut sich vor allem das Spielen mit dem Ball am Fuß besonders großer Beliebtheit. Aber auch Basketball steht bei den Schülern hoch im Kurs. Zu welchen sportlichen Leistungen die Kinder in der Lage sind, zeigt sich mit jeder Unterrichtseinheit auf ein Neues.

Die Grün-Weißen leisten mit ihrem Engagement in den Förderzentren einen Beitrag zur Integration und Teilnahme gehandicapter Menschen in unserer Gesellschaft.


Michael Arends