SV Werder Bremen mit den eigenen Waffen geschlagen

Profis
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Die Bundesliga-Mannschaft des SV Werder Bremen ist aus dem DFB-Pokal-Wettbewerb 2001/2002 ausgeschieden. Das Team von Trainer Thomas Schaaf scheiterte am Dienstagabend gegen den Regionalligisten KFC Uerdingen mit 4:5 nach Elfmeterschießen. Nach der regulären Spielzeit hatte es 1:1 gestanden.

Der SV Werder Bremen begann mit einer leicht geänderten Anfangself zum letzten Bundesligaspiel die Partie. Trainer Thomas Schaaf hatte die leicht angeschlagenen Fabian Ernst und Marco Bode auf der Bank gelassen und gab dafür Stürmer Ivan Klasnic und Tim Borowski eine Einsatzmöglichkeit. Zusätzlich ließ er Paul Stalteri für Razundara Tjikuzu spielen. Wie schwer die Partie für den Favoriten von der Weser werden würde, sah man bereits nach zehn Minuten. Zu dieser Zeit tauchten die Gastgeber aus Uerdingen schon zwei Mal vor dem Tor von Frank Rost auf, der jedoch keine Probleme mit den Schüssen hatte. Der SV Werder begann dagegen nicht mit der aus den vergangenen Spielen gewohnten Aggressivität und Laufbereitschaft. Dennoch schien der Bundesligist die Partie besser in den Griff zu bekommen, als Tim Borowski in der 18. Minute nach einem sehenswerten Doppelpass mit Ailton den Führungstreffer erzielte. Im Anschluss daran verpassten die Grün-Weißen die Führung auszubauen. Im Gegenteil: Die Gastgeber wurden mutiger und erkämpften sich bis zum Ende der ersten Halbzeit mehrere gefährliche Torchancen. In dieser Phase hätten die Uerdinger den Ausgleich verdient gehabt.