Trainerwechsel gegen die Durststrecke

Zahlen, Daten & Fakten zum Duell mit dem VfL Wolfsburg

Marvin Ducksch im Laufduell mit Maxence Lacroix.
Ducksch & Co. messen sich mit dem schnellsten Innenverteidiger der Liga (Foto: W.DE).
Profis
Dienstag, 26.03.2024 / 10:00 Uhr

Von Moritz Studer

Der VfL Wolfsburg tritt am Samstag, 30.03.2024, 15.30 Uhr (live auf Sky und im Live-Ticker auf WERDER.DE) im wohninvest WESERSTADION, um das zwölfte sieglose Spiel am Stück abzuwenden – länger mussten die Wölfe in ihrer Bundesliga-Geschichte noch nicht auf einen Dreier warten. WERDER.DE wirft einen Blick auf die Zahlen, Daten & Fakten zum Duell mit der Mannschaft von Neu-Trainer Ralph Hasenhüttl.  

Der Trainereffekt: Nachdem sich der VfL Wolfsburg von Niko Kovac getrennt hat, wird Ralph Hasenhüttl in Bremen seine dritte Station in der Bundesliga antreten. Der ehemalige Cheftrainer des FC Ingolstadt und RB Leipzig war zuletzt für knapp vier Jahre in der Premier League beim FC Southampton angestellt. In der laufenden Spielzeit wurde im Fußball-Oberhaus zum sechsten Mal der Trainer ausgetauscht und der Trainereffekt hat bislang stets Wirkung gezeigt. Jess Thorup (5:2 mit Augsburg gegen Heidenheim), Jan Siewert (2:0 mit Mainz gegen Leipzig), Nenad Bjelica (3:1 mit Union gegen Gladbach), Bo Henriksen (1:0 mit Mainz gegen Augsburg) und Timo Schultz (1:1 mit Köln gegen Heidenheim) blieben bei ihrem Debüt allesamt ungeschlagen.

Intensiver Spielstil: Niko Kovac verfolgte während seiner Amtszeit einen sehr intensiven Spielstil. Lediglich der 1. FC Heidenheim zog in dieser Saison mehr Sprints an als der VfL, die Wölfe verbuchen dafür die meisten intensiven und Tempoläufe für sich. Diese Grundvoraussetzungen dürften auch Neu-Trainer Ralph Hasenhüttl und seiner Philosophie entgegenkommen. „Dass ich eine RB-Vergangenheit habe, ist bekannt und die ist natürlich sehr auf das Spiel gegen den Ball ausgerichtet“, sagte der Österreicher bei seiner Vorstellung, dessen Ideen sich aber nicht nur auf diese Eindimensionalität begrenzt. „Für mich war es wichtig, mich in Southampton als Trainer weiterzuentwickeln.“

Die Durststrecke: Marvin Ducksch und Jonas Wind sind bei Werder und den Wölfen jeweils die Top-Scorer ihrer Mannschaft. Allerdings machen die beiden Angreifer derzeit eine kleine Durststrecke durch. Während Werders Nummer 7 seit sechs Bundesliga-Spielen auf einen Treffer wartet, hält die Torflaute seines dänischen Pendants schon seit 14 Partien – so lange musste der Ex-Teamkollege von Jens Stage (67 gemeinsame Spiele für den FC Kopenhagen) in Wolfsburg noch nie auf einen Treffer warten. Ducksch und Wind eint jedoch, dass ihr Mehrwert für ihr Team über die reine Torquote hinausgeht.

Lacroix mit Bestmarke, belgisches Wiedersehen

Torhunger: Die Niedersachsen trafen in der Fußball-Bundesliga gegen keine andere Mannschaft häufiger als gegen den SV Werder. Dennoch ist die Bilanz mit dem VfL insgesamt maximal ausgeglichen: Denn der SVW traf genau wie das Team aus der Autostadt 91 Mal gegen die Wolfsburger – mit acht Treffern ist Claudio Pizarro der Top-Torschütze in den 51 Aufeinandertreffen. Neben dem ausgeglichenen Torverhältnis setzten sich auch beide Teams jeweils 20 Mal gegen den Gegenüber durch und trennten sich elf Mal Remis.

Der Schnellste: Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 36,1 Stundenkilometern ist Maxence Lacroix der schnellste Innenverteidiger in der Bundesliga. Lediglich Werder-Leihgabe Eren Dinkci (36,4, 1. FC Heidenheim) und Silas (36,2, VfB Stuttgart) haben überhaupt eine noch höhere Marke vorzuweisen. Auf seiner Position verweist der Franzose Jonathan Tah (35,8, Bayer 04 Leverkusen) und Dayot Upamecano (35, FC Bayern München) auf die weiteren Plätze auf dem Treppchen.

Belgisches Wiedersehen: Im Moment ist Olivier Deman noch mit Koen Casteels (WERDER.DE-Interview vor dem Hinspiel) und Aster Vranckx mit der belgischen Nationalmannschaft unterwegs, schon am Samstag stehen sich die Landsmänner als Gegner gegenüber. Mittelfeldspieler Vranckx stand mit Werders Nummer 2 beim 0:0-Unentschieden in Dublin gegen Irland gemeinsam über die komplette Distanz auf dem Feld, Casteels kam nicht zum Einsatz. Mit Sebastian Bornauw und Senne Lynen, beide nicht für die Nationalmannschaft nominiert, stehen zwei weitere Belgier in den Aufgeboten Wolfsburgs und Bremens, Letzterer muss jedoch gelbgesperrt passen.

 

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