Das Grinsen der Joker

Zahlen, Daten & Fakten zu Borussia Dortmund

Mitchell Weiser läuft mit dem Ball vor dem Dortmunder Gegenspieler.
Der SVW muss sich gegen die dominante Dortmunder Spielweise behaupten (Foto: W.DE).
Profis
Mittwoch, 06.03.2024 / 10:00 Uhr

Von Fiona John

Während Borussia Dortmund in der Hinserie mit 30 Punkten beinahe doppelt so viele Zähler wie der SV Werder holte,  sieht die Ausgangslage in der Rückrunde ganz anders aus. Die Grün-Weißen fuhren in der zweiten Saisonhälfte bisher nur einen Punkt weniger ein, als der BVB und könnten die Schwarz-Gelben mit einem Sieg am Samstag, 09.03.2024, 18.30 Uhr (live auf Sky, im Twitter-Ticker und im Live-Ticker auf WERDER.DE) in der Rückrundentabelle sogar überholen. WERDER.DE wirft einen Blick auf die Zahlen, Daten & Fakten zum Duell mit der Borussia.

Stabile Defensiven: Mit Bayer Leverkusen und dem FC Bayern kassierten nur zwei Teams in der laufenden Saison weniger Gegentore als der BVB. Lediglich 30 Mal schlug der Ball im Kasten der Dortmunder ein, aber auch der SVW präsentiert sich mit 37 Gegentreffern stabil. Bei beiden Teams hätte es anhand des xGoals-Werts der Gegner deutlich schlechter laufen können. Bei Dortmund waren 37,9 Gegentore zu erwarten, bei Werder 41,8.

Ein alter Bekannter: Zum ersten Mal wird Niclas Füllkrug zurück ins wohninvest WESERSTADION kommen und auf die Mannschaft treffen, für die er Anfang der Saison in zwei Partien noch aufgelaufen ist. Die Grün-Weißen müssen den Stürmer dabei besonders im Auge behalten. In 22 Spielen für den BVB gelangen Fülle elf Tore und acht Vorlagen, was ihn zum besten Scorer der Schwarz-Gelben macht.

Die Joker stechen: Füllkrug stand bei jedem seiner Tore von Beginn an auf dem Rasen. Dennoch ist Dortmund die Mannschaft, bei der die Joker mit neun Toren nach Einwechslung am zweithäufigsten treffen. Lediglich Leipzigs Einwechselspieler netzten bisher noch häufiger (zehn). Aber auch der SVW steht in dieser Statistik mit acht Toren weit oben – gerade erst im letzten Duell bei der TSG Hoffenheim traf Skelly Alvero, nachdem er von der Bank kam.

Dominant, aber nicht unfair

Dominante Spielweise: Nur zwei Mannschaften haben noch mehr Ballbesitz als die Borussia. Im Schnitt verwaltet die Mannschaft von Edin Terzic das Leder mit 57,5% mehr als die Hälfte jedes Spiels. Dazu gehört der BVB zu den Top4 der Liga in puncto gewonnene Zweikämpfe, wobei auffällt, dass sie am Boden deutlich mehr Duelle für sich entscheiden als in der Luft. Mit Abstand die meisten Zweikämpfe führt Nico Schlotterbeck, der von seinen 338 direkten Duellen 67,2% (3.) gewinnen konnte. Seltenst müssen die Schwarz-Gelben dabei zu einer Unsportlichkeit greifen – kein Team begeht so wenig Fouls am Gegner, im Schnitt nur neun pro Spiel.

Schlagen statt Laufen: Die beiden Kontrahenten zählen eindeutig nicht zu den lauffreudigsten Teams der Liga. Lediglich 117 km spulen die Akteure beider Mannschaften im Schnitt pro Spiel ab, um Haaresbreite hat der SVW in dieser Statistik die Nase vorn und belegt im ligaweiten Ranking Platz 13, direkt vor dem BVB. Beide Teams bedienen sich lieber langer Pässe, um Wege auf dem Feld zu überbrücken. Mit 1.105 Bällen probierte es der SVW am zweithäufigsten mit langen Zuspielen, Dortmund reiht sich mit 1.069 knapp dahinter ein. Bemerkenswert ist allerdings, dass die Borussen in dieser Hinsicht ligaweit die meisten Pässe zum Mitspieler bringen.

 

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