Den Schalter wieder umlegen

Der Vorbericht zum Bundesliga-Heimspiel gegen Hoffenheim
Niclas Füllkrug will auch gegen Hoffenheim wieder auf Torejagd gehen (Foto: nordphoto).
Vorbericht
Samstag, 24.10.2020 / 14:05 Uhr

Von Lennard Worobic

Hinter dem SV Werder liegt eine turbulente Woche. Nachdem einzelne Spieler von anderen Bundesligisten sich bereits mit dem Coronavirus infiziert hatten, traf es nun auch einen Profi der Grün-Weißen (zur Extrameldung). Doch die aktuelle Ausnahmesituation wollen Florian Kohfeldt und seine Mannschaft ausblenden, damit sie auch am Sonntag, 25.10.2020, um 18 Uhr gegen die TSG Hoffenheim punkten. Werder-Geschäftsführer Frank Baumann brachte es am Freitag auf den Punkt: „Wichtig ist, dass wir den Schalter wieder umlegen.“ Dass sie das kann, habe die Mannschaft nach dem Bundesliga-Restart im Mai gezeigt. Die Bedingungen von damals bestehen weiterhin, denn aufgrund der hohen Fallzahlen in Bremen dürfen auch an diesem Wochenende leider keine Zuschauer ins wohninvest WESERSTADION kommen (zur Extrameldung) - wie schon beim letzten Heimspiel gegen Bielefeld. Allerdings können Werder-Fans das Spiel wie immer live bei Sky schauen und schon ab 17 Uhr den betway Live-Ticker verfolgen.

Das Personal: Nach seiner Coronainfektion befindet sich Felix Agu nun in häuslicher Quarantäne. Sein Zimmerpartner Tahith Chong, der sich ebenfalls in häusliche Quarantäne begab, durfte diese vorzeitig wieder verlassen und steht gegen Hoffenheim zur Verfügung (zur Extrameldung). Neben Agu fällt Ludwig Augustinsson aufgrund einer im Training zugezogenen Oberschenkelzerrung aus und kann am Sonntag sowie voraussichtlich auch im Auswärtsspiel gegen Frankfurt nicht zum Einsatz kommen (zur Extrameldung). „Da müssen wir uns was überlegen“, sagt Florian Kohfeldt, dem somit gleich beide Linksverteidigier fehlen. Auch Patrick Erras (Oberschenkelverletzung) und Davie Selke (Leistenprobleme) müsses dieses Wochenende verletzungsbedingt aussetzen. 

Der Fokus ist zurück

Fordert Leidenschaft von seinen Spielern: Florian Kohfeldt (Foto: nordphoto).

Der Cheftrainer zum Spiel: Die Einschätzung von Frank Baumann zur Mannschaft kann Florian Kohfeldt bestätigen: „Gestern nach dem Training habe ich schon wieder einen guten Fokus erlebt. Ich gehe davon aus, dass es heute auch so ist und bin ich überzeugt, dass wir konzentriert in das Spiel gegen Hoffenheim gehen können“, sagte der Cheftrainer auf der Pressekonferenz am Samstag. Mit der TSG Hoffenheim kommt ein starker Gegner an den Osterdeich, das weiß auch Kohfeldt: „Es ist natürlich ein Vorteil für uns, dass Kramaric nicht dabei ist. Dennoch hat Hoffenheim herausragende Einzelspieler. Ich erwarte einen sehr guten Kader, der uns vor allem mit Geschwindigkeit fordern wird.“ Ziel sei es, so schnell wie möglich die Kontrolle über das Spiel zu bekommen. „Und was von Anfang an da sein muss ist die Leidenschaft, sich in jeden Ball reinzuwerfen und im Zweifel auch mal den einfachen Weg zum Tor zu suchen“, so Kohfeldt.

Das letzte Duell: Am 26.01.2020, noch vor der Coronakrise, fand das letzte Duell der Werderaner gegen die TSG Hoffenheim statt. Die Partie im wohninvest WESERSTADION endete damals mit 0:3 aus Sicht der Grün-Weißen und läutete eine schwierige Phase für den SV Werder ein. Besonders in der Schlussviertelstunde zeigten sich die Bremer nachlässig, so dass Treffer zwei und drei erst spät fielen (79., 82. Minute). Daher muss die Vorgabe für diese Saison lauten, der TSG volle 90 Minuten wachsam gegenüber zu treten.

Das Momentum nutzen

Tahith Chong darf kurzfristig zur Mannschaft stoßen (Foto: nordphoto).

Negativtrend durchbrechen: Die Resultate der letzten Saison, in der sowohl Hin- als auch Rückspiel an Hoffenheim gingen, will Werder in der Spielzeit 2020/2021 vermeiden. Diesbezüglich macht der Gesamtvergleich Hoffnung, denn in insgesamt 24 Bundesligaspielen hat Werder gegen die TSG nur fünfmal verloren. Zehnmal gewannen die Grün-Weißen und neunmal spielten sie Unentschieden. Allerdings lässt sich aus den letzten sechs Ligaspielen, in denen Bremen immer sieglos aus der Partie gegen die Sinsheimer ging (4 Remis, 2 Niederlagen), ein Negativtrend erkennen. Diesen gilt es am Wochenende für das Team von Florian Kohfeldt zu durchbrechen.

Chance für Werder: Nachdem die TSG Hoffenheim mit zwei Siegen in die Saison startete – einer davon das beachtliche 4:1 Zuhause gegen den FC Bayern – musste die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß zuletzt Niederlagen in Frankfurt und gegen Dortmund einstecken. Diese haben aber womöglich wenig Aussagekraft, so dass sich der SV Werder auf das erwartet schwierige Spiel einstellen muss. Dennoch: Mit Andrej Kramaric, der sich aufgrund einer Corona-Infektion aktuell in Quarantäne befindet, fehlt den Hoffenheimern am Wochenende ihr bester Torschütze. Von bisher acht Saisontreffern der TSG erzielte Kramaric ganze sechs – keine Mannschaft der Liga ist derartig fokussiert auf einen Mann. Sein Fehlen könnte eine Chance für Werder sein. Aktuell steht der SVW auf dem siebten Rang einen Platz vor Hoffenheim und ist seit drei Spielen ungeschlagen.

Alles zum Spiel: Wie immer ganz nah dran! Ab 17 Uhr berichtet WERDER.DE mit dem betway Live-Ticker von der Bundesliga-Partie. Sky zeigt das Spiel des SVW live als Einzelspiel. Zudem können alle Abonnenten von WERDER.TV die Partie unmittelbar nach Spielende im re-live sowie ebenfalls kurz nach Abpfiff die Highlights der Begegnung sehen. Im Kombi-Angebot aus dem Sky Supersport Ticket und WERDER.TV Premium sicherst du dir die Vorteile aus beiden Welten. Jetzt mehr erfahren!

Zusammengestellt von WERDER.DE und Opta.

 

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