"Wir haben das sehr ernst genommen"

Die Stimmen nach dem Spiel gegen Delmenhorst

Gelungener Einstand in die neue Saison: Nuri Sahin und Milot Rashica jubeln (Foto: nordphoto).
Profis
Samstag, 10.08.2019 // 23:44 Uhr

Der SV Werder ist souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Gegen den Nachbarn aus Delmenhorst setzte es einen fulminanten 1:6-Auswärtssieg im eigenen Stadion. Trotz des klaren Ergebnisses, loben die Werder-Profis nach dem Spiel die starke Leistung des Oberligisten. 

WERDER.DE fasst die Stimmen nach einem denkwürdigen und außergewöhnlichen Abend im wohninvest WESERSTADION zusammen. 

Zum Spielverlauf:

Niklas Moisander machte das zwischenzeitliche 2:0 für den SV Werder (Foto: nordphoto).

Niklas Moisander: Sie haben das ganz ordentlich gemacht. Das Gegentor ist unnötig. Trotzdem sind wir weiter, als im vergangenen Jahr. Beim Gegentreffer hat die Absicherung nicht gestimmt. Wir müssen in der Situation entweder foulen oder den Ball gewinnen. Das darf uns in der Bundesliga auf jeden Fall nicht passieren. Aber vielleicht ist das ok, damit die Sinne geschärft sind.‬

Davy Klaassen: ‬Es war nicht leicht, aber wir haben es einfach gut gemacht, weil wir die Intensität hoch gehalten haben. Das Gegentor ärgert uns schon ein bisschen. Das müssen wir verhindern. Aber ok, wir sind weiter.

Claudio Pizarro: Wir haben das sehr ernst genommen, um in die Saison reinzukommen. Wir haben viele Tore gemacht, fühlen uns gut und das Ergebnis ist wichtig für das Selbstvertrauen. Es war nicht einfach, weil alle hinten standen. In der zweiten Halbzeit waren sie müde. Wie weit wir sind, werden wir am Samstag sehen. ‬Meine Rolle wird auch nach den Toren ähnlich sein, wie im vergangenen Jahren. Ich will einfach meiner Mannschaft helfen. Wie oft Ich spiele entscheidet der Trainer. Ich fühle mich gut.‬ ‪

Christian Groß: ‬Es geht schnell, ich versuche ihn zu klären, aber das passiert. Am Ende war es ein gutes Spiel. Wir haben das sehr ernst genommen. Hinten raus war es für beide Mannschaften und Vereine top. Morgen früh ist Regeneration und dann frei, dann mal gucken, wie es weiter geht. ‬Ich gucke von Tag zu Tag und so lange ich gebraucht werde spiele ich mit. Wenn ich mein erstes Trikot mit 30 abgebe, bekomme ich Ärger von meiner Mutter.

Maximilian Eggestein: Es war unsere Pflicht, hier heute zu gewinnen. Man hat heute den Tag über gesehen, dass manche Teams sich schwer getan haben. Es war wichtig, dass wir diese Aufgabe erledigen. Atlas hat das nicht schlecht gemacht. Sie haben die Räume eng gemacht und sogar ein Tor geschossen. Es war zudem eine sehr schöne Kulisse. Ich denke, die Fans können zufrieden sein.

Florian Kohfeldt: Ein paar Tore mehr, ein paar mal mehr Tempo. Wir haben uns viel rausgespielt. Wir haben viel über Kombinationen gelöst und nicht über direkte Duelle. Das war wichtig. Das Gegentor hat mir nicht gefallen, vor allem wie es gefallen ist. Da waren wir nachlässig. Ich stehe nicht im Verdacht unkritisch zu sein, wenn ich sage, ich gehe trotzdem zufrieden nach Hause.

Zur Atmosphäre im Stadion:

Niklas Moisander: Für uns ist das unglaublich gegen eine solche Mannschaft, vor so einem Publikum zu spielen. Das ist einfach ganz besonders hier in Bremen. ‬

‪Claudio Pizarro: Das ist ein sehr schönes Gefühl. Ich bin immer wieder überrascht. Es ist immer eine Ehre, wenn eine solche Emotion kommt. ‬ ‪

Christian Groß: ‬Wieder ein Gänsehaut-Moment. Hätte mir das jemand gesagt, dass ich mit 30 noch einmal solche Momente erleben darf, dann hätte ich gelacht. ‬

Florian Kohfeldt: Ich denke, es gehen alle zufrieden nach Hause. Eine Frage der Ehre war es nicht. Jahn ist mein Heimatverein. Wie Atlas sich hoch gearbeitet hat, ist eine tolle Geschichte.

Zum Saisonstart:

Herzliche Begegnung: Florian Kohfeldt umarmt Atlas-Coach Key Riebau (Foto: nordphoto).

Davy Klaassen: Wir sind bereit. Wir wissen, dass wir es noch besser können, als heute. Wenn bessere Gegner kommen, sind wir auch gezwungen, noch mehr zu geben. Eigentlich muss alles besser werden, vor allem die Absicherung. Es ist so schwierig, wenn alle hinten stehen. Das müssen wir besser machen.

Niklas Moisander: Wir sind eingespielt und wissen genau, was wir tun müssen. Am kommenden Samstag wird es dann richtig ernst. Wir müssen bereit sein.

Zu den Toren:

Niklas Moisander: Das passiert nicht oft. Ich bin zu Fritz gegangen, weil er eine Legende ist und das heute sein letztes Spiel war. Es war keine Wette.

Davy Klaassen: Das Gegentor war nicht in meinem Kopf. Ich bekomme den Ball, dann mach ich Tack-Tack und drin. Ist schön. Aber ich mache es lieber in der Bundesliga. ‬Und zu Claudio Pizarro: Was muss ich noch sagen. Es wird immer verrückter. Gerade das zweite Tor. Dazu kann man nichts mehr sagen.

Claudio Pizarro: Die Tore und die Rekorde sind sehr schön. Es ist jedes Mal was neues.

 

Das Neuste rund um die Bundesliga-Profis:

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