Einfach keine Gedanken machen

Jiri Pavlenka hat die TSG Hoffenheim im Fokus
Konzentration auf Spieltag zwei: Jiri Pavlenka hat die Auftaktniederlage schon abgehakt (Foto: nordphoto).
Profis
Mittwoch, 21.08.2019 / 11:15 Uhr

Von Lukas Kober

Das Ergebnis des vergangenen Wochenendes bringt Jiri Pavlenka nicht davon ab, weiter an die ehrgeizigen Ziele des SV Werder zu glauben. Die Fehler wurden analysiert und am Samstag, 24.08.2019 (ab 14.30 Uhr im betway Live-Ticker), geht der Wettkampf um die nächsten drei Punkte auch schon weiter - An etwas anderes denkt der Torhüter nicht. Drohender Fehlstart hin oder her, Werders "Krake" konzentriert sich auf seine Aufgabe und die heißt: Bälle halten und sich als Teil des Mannschaftsrates, intern für das Team einsetzen. 

Jiri Pavlenka über:

...den Mannschaftsrat: "Ich versuche mich mehr in interne Angelegenheiten einzubringen, allerdings ist mein Hauptjob, Torhüter zu sein. Als Teil des Mannschaftsrates, gibt es viele Angelegenheiten, um zusammen zu kommen. Wir sitzen oft in einem kleineren Kreis, in dem jeder seine Meinung äußert."

...die Niederlage gegen Düsseldorf: "So haben wir uns den Anfang nicht vorgestellt. Wir haben eine neue Woche mit einer neuen Aufgabe und wir wollen uns auf Hoffenheim konzentrieren. Das Spiel haben wir analysiert und uns unsere Fehler angeguckt. Aber wir können nicht nach der ersten Partie sagen, dass die Saison nicht gut wird. Wir bleiben weiter positiv."

...das 1:2: "Der entscheidende Augenblick war, als Niklas Moisander ausgerutscht ist und ich den Ball eine Sekunde lang nicht sehen konnte. Das hat mir nicht gerade geholfen."

...das Personal: "Wir wissen, wie wichtig Milot für uns ist und was er für Qualitäten hat. Aber vielleicht ist es auch eine Chance für andere Spieler, sich zu zeigen und zu beweisen. Auch, für einen Stammplatz zu kämpfen. Ebenso wie Milot ist Ludwig Augustinsson ein wichtiger Spieler, aber Marco Friedl kann ihn sehr gut ersetzen."

Analysieren, konzentrieren, aufpassen

Jiri Pavlenka und Nuri Sahin haben gegen Düsseldorf alles reingehauen (Foto: nordphoto).

...Ömer Toprak: "Natürlich ist er erst seit einer Woche bei uns und deswegen brauchen wir noch ein bisschen bis die Feinheiten abgestimmt sind. Er ist ein sehr erfahrener Spieler, der sehr ruhig auf dem Feld arbeitet. Er ist sehr stark in den Zweikämpfen, da gewinnt er fast alles. Auf meine Kommandos muss er trotzdem hören."

...die Regeländerungen: "Der Hauptsinn hat sich nicht verändert, weil es meine Hauptaufgabe bleibt, keine Tore zu bekommen. Aber natürlich können uns die neuen Regeln helfen, weil wir gerne mit dem Ball schnell weiter spielen wollen. Wir müssen aber gleichzeitig auch mehr aufpassen, weil die Spieler nicht mehr warten müssen um weiterzumachen. Deswegen müssen wir aufmerksamer sein."

...die Gegentore: "Das ist nicht angenehm. Ich hätte lieber die drei Tore bekommen und am Ende 4:3 gewonnen. Wir haben das analysiert und konzentrieren uns auf das Spiel in Hoffenheim."

...die Gefahr eines Fehlstarts: "Es ist unser Ziel und auch unser Ehrgeiz gegen Hoffenheim zu punkten. Der Druck zu punkten, ist noch nicht so groß, dass wir uns da Gedanken machen müssen. Wir sind nicht in einer Krise."

...den Umzug im Sommer: "Die Familie ist schon hier. Wir hatten auch schon alles vorbereitet. Jetzt sind es nur noch ein paar Kleinigkeiten und dann können wir einfach die Familienzeit in Bremen genießen."

 

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