Nur noch ein letztes Mal

Jahresabschluss im Weser-Stadion am Mittwoch

Besondere Atmosphäre: Wenn im Weser-Stadion das Flutlicht angeht, ist gute Stimmung garantiert (Foto: nordphoto).
Profis
Dienstag, 18.12.2018 // 14:18 Uhr

Von Daniel Gerdes

Mittwochabend ab 22.15 Uhr wird es dunkel im Weser-Stadion. Der Ort, an dem die Fans der Grün-Weißen üblicherweise Stimmungsfeuerwerke abbrennen, wird für dieses Jahr nicht mehr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Um das Weser-Stadion gebührend in die Weihnachtstage zu verabschieden, soll im letzten Heimspiel des Kalenderjahres ein Sieg gegen die TSG Hoffenheim her.

Gegen die Hoffenheimer zu gewinnen, wird kein leichtes Unterfangen für Kruse, die Eggesteins und Co., aber die Tabellenkonstellation macht die letzte Partie im Weser-Stadion vor dem Jahreswechsel noch eine Ecke brisanter. Mit einem Sieg würde Werder den Blinker nach links setzen und die Gäste aus Hoffenheim in der Tabelle überholen. Ein riesiger Ansporn für die Spieler, aber auch für Florian Kohfeldt, Vollgas zu geben und die Hoffenheimer punktlos zurück in die Heimat zu schicken. Die Einschätzung des Werder-Trainers dazu lautet wie folgt: „Das haben wir für uns thematisiert. Dass wir vor dem letzten Heimspiel in diesem Jahr sagen können „Wir können an Hoffenheim vorbeiziehen“ ist in unserer Gesamtentwicklung positiv zu betrachten“. Nun ist die TSG nicht irgendwer, sondern diesjähriger Champions-League-Teilnehmer, der „in Spielen gegen europäische Top-Mannschaften wie Manchester City auch auf hohem Niveau mithalten kann“, weiß auch der Coach der Grün-Weißen.

Gute Bekannte: Julian Nagelsmann und Florian Kohfeldt kannten sich schon vor ihrer Bundesliga-Zeit (Foto: nph).

Pflicht ist ein Sieg daher in erster Linie nicht, natürlich wird man trotzdem alles daransetzen, dem Team von Julian Nagelsmann nichts Zählbares zu überlassen. „Wenn wir noch eines der beiden verbleibenden Spiele gewinnen, dann wird diese Hinrunde gut bis sehr gut. Dann sind wir in Schlagdistanz zu den Europapokal-Plätzen“, ordnet Kohfeldt die Wichtigkeit der nächsten Partien ein. Nur durch den Ausgang eines bestimmten Spieles wäre Stand jetzt aber nicht automatisch das Saisonziel gefährdet: „Es ist und bleibt wichtig, alles in die Gesamtentwicklung einzuordnen und das auch zu akzeptieren“, so der Cheftrainer des SVW.

Wenn das Flutlicht an der Weser zum Mittwochabend-Spiel gegen Hoffenheim (ab 20.15 Uhr im betway-Liveticker bei WERDER.DE) letztmals aufleuchtet, dann „wollen wir uns mit einer sehr guten Leistung und Punkten von den Werder-Fans verabschieden“, so der vorweihnachtliche Wunsch von Florian Kohfeldt.