Gute Freunde kann niemand trennen

Kurzpässe am Freitag

Clemens Fritz und Per Mertesacker feiern den DFB-Pokalgewinn des SV Werder 2009 (Archivfoto: nordphoto).
Kurzpässe
Freitag, 14.09.2018 // 11:35 Uhr

+++ Eine echte Männerfreundschaft: Clemens Fritz und Per Mertesacker verbindet mehr als nur die gemeinsame Fußballkarriere. Zur gleichen Zeit kamen sie zum SV Werder, landeten durch Zufall auf einem Zimmer und teilten dieses ganze fünf Jahre lang, wie Per Mertesacker in einem Facebook-Video anlässlich seines Abschiedsspiels erzählt. „Clemens ist einer von ganz wenigen richtig dicken Freunden, die ich durch die Fußballkarriere gefunden habe“, sagt der 1,98-Meter-Riese über seinen ehemaligen Teamkollegen und gibt noch die ein oder andere Anekdote preis: „Clemens hat mich aufgenommen als jemanden, der gar keinen Plan von Mode hatte. Da gab es die ein oder andere Einkleidung.“ Auch Clemens Fritz selbst bestätigt in der neuen Episode des „Werder-Podcast": „Es ist kein Geheimnis, dass wir unsere Freundschaft immer noch pflegen. Per war schon mein Lieblingsmitspieler.“ Nun freuen sich beide darauf, die „letzte Schlacht gemeinsam zu schlagen“. Neben Fritz sind viele weitere Fußballgrößen wie Michael Ballack, Petr Cech, Miroslav Klose, Claudio Pizarro oder Tim Wiese mit am Start. Auch ihr könnt beim Mertesacker-Abschiedsspiel in Hannover live dabei sein. Am 13.Oktober findet „Mertes Homecoming" in der HDI-Arena statt. Für alle Werder-Fans wird zudem ein Sonderzug angeboten. Der "Homecoming-Express" sorgt schon auf dem Weg nach Hannover für die richtige Partystimmung. Tickets für das Spiel gibt es im Ticket-Center am Weser-Stadion (Franz-Böhmert-Straße 1c, 28205 Bremen ), im Callcenter des SV Werder (Tel. 0421 – 434590). Karten für den Sonderzug kriegt man unter Müller-Touristik. +++

+++ Super-Joker: Wenn er reinkommt, wird’s gefährlich! Milot Rashica ist Werders Super-Joker in dieser Spielzeit. Der kosovarische Nationalspieler wurde in den ersten beiden Bundesliga-Spielen eingewechselt und kommt bisher auf 45 Minuten Spielzeit. Die Ausbeute der Nummer elf des SVW in dieser kurzen Zeit ist beeindruckend: Ein Tor, ein Assist und drei Torschussvorlagen hat der Flügelstürmer bislang auf dem Konto. Gegen Hannover 96 kam er rein und bereitete den Ausgleichstreffer von Theodor Gebre Selassie zum 1:1-Endstand vor. Gegen Eintracht Frankfurt kam er rein und erzielte per Traumfreistoß in der sechsten Minute der Nachspielzeit den entscheidenden 2:1-Siegtreffer. Rashica ist Werders Super-Joker. Dass er bislang nur von der Bank kommt, akzeptiert der 22-Jährige und stellt sich voll in den Dienst der Mannschaft. „Wir haben viele gute Spieler im Team und der Konkurrenzkampf macht uns stärker“, weiß er. „Jeder will spielen, das ist ja klar. Ich gebe in jeder Einheit mein bestes“, macht Werders Flügelflitzer deutlich. +++

Ein eingespieltes Team in der Defensive: Milos Veljkovic und Niklas Moisander (Foto: nordphoto).

+++ Eingespielt und weiterentwickelt: 61 Bundesliga-Einsätze, vier Länderspiele und eine WM-Teilnahme. Milos Veljkovic ist 22 Jahre alt und aus dem Kader des SV Werder nicht mehr wegzudenken. Der Innenverteidiger zählte bereits in der vergangenen Saison mit 30 Einsätzen in der Liga zum absoluten Stammpersonal der Grün-Weißen. Über den Sommer habe er nun nochmal einen weiteren Schritt nach vorne gemacht, weiß Abwehrnebenmann Niklas Moisander. „Er hat eine WM mitgemacht, wodurch er viel mehr Selbstvertrauen bekommen hat“, so der finnische Verteidiger. Auch in der Länderspielpause stand Veljkovic für die serbische Nationalmannschaft in beiden Partien über 90 Minuten auf dem Platz. „Er spielt jetzt mit viel mehr Vertrauen als vorher und hat sich sehr gut entwickelt", lobt Moisander. Zusammen will das Innenverteidiger-Duo die Gegentormarke von 40 Treffern aus der letzten Saison noch einmal toppen. „Wir sind eingespielt, wollen uns dieses Jahr wieder verbessern und noch weniger als 40 Gegentore zulassen", erklärt die Nummer 18 der Grün-Weißen. +++

+++ Nominiert: Die Fans des SV Werder sind bekannt für grandiose Stimmung sowohl im heimischen Weser-Stadion als auch bei Auswärtsspielen. Dazu stellen sie immer wieder ihre Kreativität bei beeindruckenden Choreografien unter Beweis. Doch nicht nur das: Nun sind die Anhänger der Grün-Weißen für den „Fußballspruch des Jahres 2018“ nominiert. So zeigten die Werder-Fans in der vergangenen Saison ein Spruchband zur Intransparenz beim Einsatz des Videoschiedsrichters. „Videoschiri, wir wissen nicht, wo dein Auto steht“, war darauf zu lesen. Insgesamt sind elf Sprüche nominiert, darunter harte Konkurrenz. Doch für jeden Grün-Weißen steht der Gewinner eigentlich schon fest… +++

+++ Ein Hauch von beiden Klubs: 138 Spiele hat Frank Baumann für Werders kommenden Gegner bestritten. Insgesamt trägt der Geschäftsführer Fußball der Grün-Weißen acht Jahre lang das Trikot des FCN. 1991 wechselt er in die Club-Jugend, um 1994 den Sprung in die Profimannschaft zu schaffen. Fünf Jahre später wagt Baumann dann den Schritt aus dem Frankenland an die Weser, wo er bis heute tätig ist. Auch Kevin Möhwald schlägt den gleichen Weg wie der Geschäftsführer Fußball ein und wechselte im Sommer vom Club in die Hansestadt. 93 Mal streifte er sich das Nürnberger Trikot über, erzielte zwölf Treffer und bereitete 24 Tore vor. In der vergangenen Saison schaffte er als Stammspieler beim Club den Aufstieg in die zweite Liga. Während sich Möhwald nun bei den Grün-Weißen durchbeißen will, trägt Robert Bauer seit diesem Sommer das FCN-Trikot. Der Rechtsverteidiger spielt in dieser Saison auf Leihbasis für die Franken. +++

 

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