150 Mal Pizarro!

Kurzpässe am Montag

Claudio Pizarro erzielte gegen den BVB sein 150. Tor für Werder (Foto: nordphoto).
Kurzpässe
Montag, 06.05.2019 // 12:19 Uhr

+++ Werder G.O.A.T?: Der Beste aller Zeiten wird in den amerikanischen Sportarten als „The G.O.A.T“ (The Greatest Of All Time) bezeichnet. Claudio Pizarro hat nach seinem Tor gegen den BVB einmal mehr unter Beweis gestellt, dass er ein möglicher Kandidat für den Titel des Werder-G.O.A.T ist. Der grün-weiße Stürmer hat in dieser Saison verdeutlicht, dass er von der Bank kommend noch einmal entscheidende Impulse setzen kann. Der Treffer am Wochenende war nicht nur Pizarros 150. Tor für den SV Werder, sondern lässt den SVW noch weiter von Europa träumen. +++

+++ Debüt am Mikro: Vor wenigen Wochen war Stefanos Kapino einer der gefeierten Helden der Werder-Fans. Im Spiel gegen den SC Freiburg wurde der Grieche für den verletzten Jiri Pavlenka eingewechselt und glänzte mit tollen Paraden. Dabei machte der Schlussmann sein erstes Pflichtspiel für Grün-Weiß, doch von Aufregung war keine Spur. Am Wochenende debütierte Kapino nun im Werder Strom Talk. Gemeinsam mit Stadionsprecher Arnd Zeigler sprach der Werderaner über das 2:2-Unentschieden gegen den BVB. „Wir haben in der zweiten Halbzeit gezeigt, dass wir auf dem gleichen Level wie die Borussia spielen können“, so Kapino. Also, reinschauen lohnt sich! (zum Werder Strom Talk) +++

Spielte von 1989 bis 1995 mit der Raute auf der Brust: Wynton Rufer (Foto: nordphoto).

+++ „Kiwi“ ist zurück: Mitte Januar überlebte Werder-Legende Wynton Rufer nur ganz knapp einen Herzinfarkt. Nachdem er gemeinsam mit einem Freund ein Basketballspiel in Auckland besuchte, brach Rufer auf dem Weg nach Hause zusammen. Zu seinem Glück retteten ihn zwei Passanten per Herzmassage das Leben. Nach vier monatiger Abstinenz ist der Ex-Profi wieder in Bremen. Das aufreibende Spiel gegen den BVB beobachtete der ehemalige Stürmer im ausverkauften Weser-Stadion (zum Spielbericht). "Da hätte ich beinahe wieder einen Herzinfarkt bekommen", kann der ehemalige Stürmer schon wieder scherzen. Ihm geht es gut, er kann Sport treiben, mit dem Flugzeug reisen und wieder seiner Arbeit nachgehen. "Ich war ja immer schon sehr locker, aber jetzt bin ich noch lockerer", erzählt "Kiwi", der auf den Tag genau 27 Jahre nach dem großen Europapokal-Triumph des SVW im Weser-Stadion vorbeischaut und viele alte Weggefährten trifft.  +++

+++ Titelerfolg: Marko Marin hat mit dem serbischen Klub Roter Stern Belgrad seinen Meistertitel verteidigt. Zwei Spieltage vor Saisonende hat die Mannschaft um den Ex-Werderaner acht Punkte Vorsprung und kann dadurch nicht mehr von Rang eins verdrängt werden. Ein paar Kilometer westlich, in der österreichischen Liga, darf ebenfalls ein ehemaliger Werder-Profi feiern. Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic ist am Sonntag mit RB Salzburg Meister geworden. Mit einem 2:1-Sieg bei Austria Wien ist der Serien-Champion bereits vier Spieltage vor Schluss nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. Schon am Mittwoch der vergangenen Woche hatten sich Junuzovic und Co. den Pokalsieg gesichert. +++

+++ Entscheidende englische Woche: Genau wie die Elf von Florian Kohfeldt hat die Frauen-Bundesligamannschaft des SV Werder noch zwei Spiele in dieser Saison vor sich. Am Mittwochabend empfängt die Elf von Trainerin Carmen Roth um 18.30 Uhr den FC Bayern München im Stadion „Platz 11“. Während für den SVW noch jeder Punkt im Kampf um den Klassenerhalt wichtig ist, geht es für den FCB um nichts mehr. Dafür sorgte am Sonntag Ex-Werder-Spielerin Pia-Sophie Wolter, die durch ihren Treffer den VfL Wolfsburg zur Deutschen Meisterschaft und damit zum Double schoss. Mit einem Erfolg gegen den FC Bayern könnten sich Scholz, Hoffmann und Co. aller Abstiegssorgen entledigen, da Konkurrent Bayer 04 Leverkusen zwar punktgleich ist, aber ein deutlich schlechteres Torverhältnis vorzuweisen hat. Also vorbeikommen und die Werder-Frauen anfeuern. +++

+++ Rekordverdächtig: Das Spiel der zweiten Bundesliga zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem SV Sandhausen war für beide Mannschaften richtungsweisend. Die Heidenheimer wollten durch einen Sieg ihre mögliche Chance im Aufstiegsrennen wahren, während sich die Sandhausener mitten im Abstiegskampf stecken. Bei dieser Partie kamen mit Marnon Busch, Patrick Mainka, Norman Theuerkauf (alle Heidenheim) und Dennis Diekmeier, Jesper Verlaat, Leart Paqarada und Kevin Behrens (alle Sandhausen) gleich sieben ehemalige Spieler zum Einsatz, die das WERDER Leistungszentrum durchlaufen haben. Am Ende konnten sich Verlaat und Co. mit 3:2 durchsetzen und einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. +++

 

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+++ Good Sportsmanship: Josh Sargent hat es nicht in finalen Kader der USA für den Gold-Cup geschafft. Zwar konnte sich der Werderaner beim 0:1 gegen Jamaika 90 Minuten lang beweisen (zur Extrameldung), doch letztendlich reichte es nicht für eine Nominierung durch Nationaltrainer Gregg Berhalter. Am Donnerstag wendete sich der Stürmer via Twitter an seine Teamkollegen und Fans: „Leider habe ich es...

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