In bester Erinnerung

Vorbericht zum Spiel gegen den VfB Stuttgart

Fin Bartels traf im letzten Spiel gegen den VfB Stuttgart doppelt (Foto: nordphoto).
Profis
Donnerstag, 30.11.2017 // 13:51 Uhr

Zusammengestellt von OPTA und WERDER.DE

Wieder ein Heimatspiel, wieder ein Aufsteiger! 'Zum Glück', wird sich da mancher Werderaner denken, der an den ersten Saisonsieg im letzten Spiel am Osterdeich gegen Hannover 96 zurückdenkt. Mit dem VfB Stuttgart kommt jetzt am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr (ab 15.15 Uhr im betway Live-Ticker) gleich der zweite Aufsteiger an die Weser. Die Schwaben können mit dem bisherigen Saisonverlauf und Tabellenplatz zwölf zufrieden sein. Doch trotz Werders unglücklicher Niederlage am 13. Spieltag gegen Leipzig zeigt auch die Leistungskurve der Grün-Weißen eindeutig nach oben. Das Ziel ist daher klar: Der nächste Dreier soll her!

Der (Nicht)abstiegskrimi: Am Ende der Saison 2015/2016 feierten alle Grün-Weißen den extrem emotionalen Klassenerhalt, während bei allen Stuttgartern tiefe Abstiegstrauer herrschte. Elementar wichtig für Werders Ligaverbleib war der 32. Spieltag. Der VfB, in der Tabelle auf Platz 15 stehend, reiste an den Osterdeich zum "Abstiegskracher" und erlebte dort sein grün-weißes Wunder. Nachdem Werder am Montagabend durch Fin Bartels bereits in der 10. Spielminute in Führung ging, schlugen die Stuttgarter durch Daniel Didavi zurück. Die Bremer ließen sich davon nicht beirren und gingen schlussendlich mit einer 3:1-Führung in die Halbzeit. Mit einem Linksschuss erzielte Frederico Barba acht Minuten nach Wiederanpfiff den Anschlusstreffer für die Cannstatter. Ein Moment, bei dem der ein oder andere grün-weiße Anhänger sicher nochmal schwitzige Hände bekommen hat. Die Mannschaft hingegen zeigte Nervenstärke und wie: Claudio Pizarro, Fin Bartels und Anthony Ujah brachten das Weser-Stadion mit ihren Treffern zum Kochen. Werder machte aus einem knappen 3:2-Vorsprung einen grandiosen 6:2-Heimsieg und behielt die drei Punkte an der Weser (jetzt Highlights anschauen!).

Vor dem 6:2-Sieg bereiteten die Grün-Weißen Fans ihrem Team einen grandiosen Empfang (Foto: nordphoto).

Die Spielweise des VfB: „Sie sind eine Mannschaft, die mannorientiert, sehr aggressiv presst und dann versucht sehr schnell hinter die Kette zu kommen. Individuell verfügt die Mannschaft über viele extrem schnelle, konterstarke Spieler. Diese Herangehensweise ist sowohl in Heimspielen als auch in Auswärtsspielen typisch für den VfB, allerdings bietet diese sehr mutige Spielweise auch Räume. Die sind sicher schwer zu finden, aber sie sind da und wir werden versuchen, diese zu nutzen,“ analysierte Werder-Cheftrainer Florian Kohfeldt die Gäste aus dem Schwabenland auf der obligatorischen Pressekonferenz. Die Zielsetzung für die Partie am Samstag ist dennoch klar: „Wir wollen die Partie gewinnen. Es wird ein schweres Spiel, aber wir gehen die Aufgabe mit großem Optimismus an“, so der Fußballlehrer. 

Das Personal-Update: Gute Nachrichten gibt es bezüglich eines Einsatzes von Werder-Kapitän Zlatko Junuzovic. Der Österreicher steht nach seinem kurzfristigen Ausfall vor der Partie in der letzten Woche gegen RB Leipzig wieder zur Verfügung. Auch Mittelfeldstratege Thomas Delaney meldet sich rechtzeitig zur Partie gegen die Schwaben einsatzbereit. Bei Luca Caldirola hingegen werden erst die Trainingseinheiten am Donnerstag und Freitag Aufschluss darüber geben, ob der Italiener eine Alternative für das Wochenende sein kann. Wohl nicht im Kader stehen wird Aron Johannsson stehen. Der Angreifer laboriert weiterhin an Knieproblemen und kann das Team am Samstag nur moralisch unterstützen.

Kann die Mannschaft aller Voraussicht nach gegen Stuttgart auf das Feld führen: der genesene Kapitän Zlatko Junuzovic (Foto: nordphoto).

Kaum vorbelastet: Weiterhin ist lediglich Florian Kainz von einer Gelbsperre bedroht. Der Österreicher kassierte im Augsburg-Spiel den vierten gelben Karton. Dennoch gilt natürlich auch für alle anderen Bremer: Werder spielt hart, aber fair.

Der Schiedsrichter: Bereits zum zweiten Mal in der laufenden Saison wird Bastian Dankert eine Partie mit grün-weißer Beteiligung leiten. Schon das erste Heimspiel am Osterdeich gegen den FC Bayern pfiff der Sportwissenschaftler. Der 37-Jährige ist seit 2012 Bundesliga-Schiedsrichter und hat bereits 70 Duelle im Oberhaus gepfiffen. An der Seitenlinie werden dem Rostocker Markus Häcker und Rafael Foltyn assistieren. Als vierter Offizieller wird Florian Heft fungieren. Komplettiert werden die Unparteiischen durch die Videoschiedsrichter Dr. Jochen Drees und Johann Pfeifer.

Das starke Duo: Dass Max Kruse und Fin Bartels als Sturm-Partner verdammt gut funktionieren, hat man in der letzten Saison in diversen Spielen sehen können, aber auch in dieser Spielzeit sind die beiden das belebende Element in Werders-Offensivspiel. Von den zugegebenermaßen eher mageren acht Werder-Toren, erzielte der K&B-Sturm fünf Treffer. Drei der fünf Tore legten sich die beiden gar gegenseitig auf. Mehr Fakten zum Spiel gibt es wie gewohnt am #FaktenFreitag!

Das ganze Paket: Für alle Grün-Weißen auf Ballhöhe! Ab 15.15 Uhr berichtet WERDER.DE mit dem betway Live-Ticker vom Osterdeich! Zudem können alle Werderaner die Partie unmittelbar nach Spielende re-live sowie ebenfalls kurz nach Abpfiff die Highlights der Begegnung bei WERDER.TV sehen!