Voll motiviert, optimal vorbereiten

Trainingswoche vor dem Heimspielauftakt

Robert Bauer und die Grün-Weißen gehen motiviert in die Vorbereitung auf das erste Heimspiel (Foto: nordphoto).
Profis
Dienstag, 06.09.2016 // 17:32 Uhr

Von Michael Freinhofer und Maximilian Prasuhn

Der Cheftrainer hat es in den letzten Tagen vorgegeben, die Spieler setzen es um: Die Vorbereitung auf das Spiel gegen Augsburg solle einer Vorbereitung auf ein Finale gleichen. "Wir gehen voll motiviert ins Training, weil wir wissen, dass es kein normales, sondern ein sehr wichtiges Spiel ist. Es steht definitiv mehr auf dem Spiel als bei anderen", formulierte etwa Robert Bauer. Werders Defensivallrounder verzichtete sogar nach Absprache mit allen Beteiligten auf die Länderspielreise zur deutschen U 21-Nationalmannschaft, um sich optimal mit Werder auf das erste Heimspiel vorzubereiten.

Nach der knapp eineinhalbwöchigen Länderspielpause konnte Werder-Coach Viktor Skripnik am Dienstagvormittag die ersten beiden Rückkehrer aus ihren Landesverbänden begrüßen. Das tschechische Duo Theodor Gebre Selassie und Jaroslav Drobny stand nach dem Testspiel gegen Armenien (1:0) und dem mäßigen Auftakt zur WM-Qualifikation gegen Nordirland (0:0) wieder auf dem Trainingsplatz des SV Werder. Die restlichen Nationalspieler werden am Mittwoch, oder spätestens am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Florian Kainz kehrte indes schon am Dienstagnachmittag zum Team zurück. Am Vormittag absolvierte der Österreicher noch ein dosiertes Trainingsprogramm im Stadion, am Nachmittag zur zweiten Einheit des Tages stand der 23-Jährige wieder auf dem Trainingsplatz, ebenso wie die beiden U 23-Spieler Thore Jacobsen und Jesper Verlaat.

Claudio Pizarro und Santiago García konnten die Zuschauer allerdings immer noch nicht entdecken. Beide arbeiteten in den Katakomben des Weser-Stadions an ihrer Rückkehr. "Wenn alles gut klappt, kann ich diese Woche wieder raus auf den Platz und mit dem Lauftraining beginnen. Ich will aber zuerst ganz fit sein, bevor ich mich der vollen Belastung aussetze", zeigte sich Santiago García vorsichtig optimistisch.