Yatabaré und Diagne qualifizieren sich für Afrika-Cup

Torloses Remis für Gebre Selassie und Drobny

Yatabaré (für Mali) und Diagne (für Senegal) spielten für ihre Nationalteams. Sané blieb zur Schonung in Bremen (Foto: nordphoto).
Profis
Montag, 05.09.2016 // 10:14 Uhr

Von Maximilian Prasuhn

Großer Jubel bei Werders afrikanischen Nationalspielern: Sambou Yatabaré (Mali) und Fallou Diagne (Senegal) absolvierten am Wochenende den letzten Spieltag der Qualifikation für den Afrika-Cup und konnten sich mit ihren jeweiligen Verbänden die Tickets für das Kontinental-Turnier sichern.

Senegal stand schon vor der Partie sicher in der Endrunde, holte am Samstag im sechsten Gruppenspiel den sechsten Sieg, am Ende stand ein 2:0-Erfolg gegen Namibia. Werder-Innenverteidiger Fallou Diagne spielte die kompletten 90 Minuten durch und leistete so seinen Anteil am "Zu Null"-Sieg.

Sambou Yatabaré wusste hingegen in der Offensive zu überzeugen. Der 27-jährige Mittelfeldspieler erzielte nach einer Ecke die 1:0-Führung und brachte seine Farben damit auf die Siegerstraße. Am Ende gewann Mali mit 5:2 gegen Benin und entschied das entscheidende Gruppenspiel gegen den Tabellenzweiten für sich. Der Afrika-Cup findet Anfang des Jahres 2017 in Gabun statt.

In der WM-Qualifikation erwischten Werders Tschechen Theo Gebre Selassie und Jaroslav Drobny einen mäßigen Start. Deutschlands Gruppengegner Tschechien kam nach 90 Minuten nicht über ein torloses Unentschieden gegen Nordirland hinaus und ließ so direkt am ersten Spieltag wichtige Punkte liegen. Gebre Selassie und Drobny standen im Kader von Trainer Karel Jarolim, kamen aber nicht zum Einsatz. 

Auch ein zukünftiger Werderaner kam am Wochenende für seine Nationalmannschaft zum Einsatz. Dänemark besiegte im ersten WM-Qualifikationsspiel Armenien mit 1:0. Werders Winter-Neuzugang Thomas Delaney wurde dabei in der 81. Minute für Höjbjerg eingewechselt.

Mali gegen Benin mit Yatabarés Treffer ab Sekunde 34: