Kainz: Aus dem Flieger auf den Platz

Gnabry weiter individuell, Sané dosiert

Von Bremen über Paris nach Málaga - und rauf auf den Platz: der genesene Florian Kainz (Foto: WERDER.DE).
Profis
Freitag, 06.01.2017 // 18:46 Uhr

Aus dem Trainingslager berichten Yannik Cischinsky und Marcel Kuhnt

Nachzügler Florian Kainz ist in Alhaurin el Grande angekommen. Der Österreicher hat seinen grippalen Infekt überstanden und flog von Bremen aus über Paris nach Málaga, von wo aus es gemeinsam mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Marco Bode, der aus Hamburg ebenfalls am Freitagnachmittag anreiste, weiter. Kaum in Andalusien angekommen, stand der 24-Jährige schon auf dem Platz um eine individuelle Einheit mit Athletikcoach Günther Stoxreiter zu absolvieren.

„Es ist wichtig, dass Flo schnell wieder das Training aufgenommen hat, da wir aktuell durch intensive Einheiten unsere Basis für kommende Wochen und Monate schaffen“, verdeutlichte Cheftrainer Alexander Nouri. Was aber nicht zu vernachlässigen sei, so der Werder-Coach weiter, dass Kainz „im Kreise der Mannschaft ist und das Teamgefühl spürt. Wir freuen uns, dass er wieder dabei ist.“

Im Gegensatz zu den 26 Teamkollegen auf dem Platz konnte Serge Gnabry auch am Freitag nur am Spielfeldrand für sich trainieren. Mit optimistisch stimmender Tendenz. „Serge hat heute sein Programm etwas hochgefahren und die Einheit gut verkraftet. Wir sind zuversichtlich, dass er in den nächsten Tagen dieses weiter steigern und ins Mannschaftstraining einsteigen kann“, erklärte Nouri, der am Nachmittag ebenfalls auf Lamine Sané verzichten musste.

Dem Senegalesen wurde ein dosiertes Programm zuteil. Nouri: „Lamine hat eine reine Präventionsmaßnahme bekommen. Wir agieren bei ihm sehr bedacht. Er hatte bis dato alle Einheiten auf hohem Niveau absolviert, deshalb ist er heute Nachmittag etwas kürzer getreten.“ Mit der Trainingsleistung seiner Mannschaft zeigte sich Nouri unterdessen sehr zufrieden. „Die Mentalität ist super, auch nach den intensiven, körperlich sehr kräftezehrenden Einheiten ist die Stimmung gut. Das Tempo auf dem Platz stimmt“, so der 37-Jährige.