Lukimya und Aycicek fallen aus, Vestergaard im Kader

Assani Lukimya muss am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg mit einer Bauchmuskelzerrung aussetzen (Foto: nph).
Profis
Samstag, 28.02.2015 // 17:12 Uhr

Am Sonntag ist wieder eine Spitzenmannschaft zu Gast im Weser-Stadion, doch gegen den VfL Wolfsburg muss Werder-Coach Viktor Skripnik auf Assani Lukimya verzichten. Der kongolesische Innenverteidiger fällt mit einer Bauchmuskelzerrung definitiv aus. Außerdem stehen Skripnik Levent Aycicek, der das Abschlusstraining abbrechen musste, und der gelb-gesperrte Fin Bartels nicht zur Verfügung. Die Diagnose bei Aycicek steht noch aus.

Bei Jannik Vestergaard haben sich die Chancen auf einen Einsatz für das Spiel um 17.30 (ab 17.15 Uhr im Tipico-Ticker auf WERDER.DE) dagegen verbessert. Der Däne konnte das Abschlusstraining am Samstagnachmittag über die volle Distanz absolvieren und steht im Aufgebot für das Duell mit dem Tabellenzweiten. Nach Augsburg und Leverkusen folgt mit den "Wölfen" der dritte hochkarätige Gegner im dritten Heimspiel hintereinander. Ein Gegner, vor dem Werder-Coach Viktor Skripnik großen Respekt hat, denn „Wolfsburg hat sehr viele Weltklasse-Spieler". Eine Chance auf den fünften Heimsieg in Folge sieht der ukrainische Übungsleiter aber trotzdem.

Skripnik: "Mutig sein und agieren!"

Klar, die individuelle Klasse der Niedersachsen gehöre zur absoluten Spitzenklasse der Liga, da ist sich Skripnik sicher. Gerade Ex-Werderaner Kevin De Bruyne und Bas Dost sorgten zuletzt für viele Furore. Aber „wenn du dich nur auf De Bruyne und Dost konzentrierst, dann haut dir eben Maximilian Arnold oder André Schürrle einen rein", weiß Skripnik um den beit aufgestellten Wolfsburger Kader. Entsprechend wartet eine schwere Aufgabe auf die Skripnik-Elf: "Du musst auf dem Platz immer da sein. Du darfst nicht einen Meter zu spät kommen, sonst bestrafen sie dich", so Skripnik.

Chancenlos sind die Grün-Weißen gegen den frischgebackenen Europa-League-Achtelfinalisten seiner Meinung nach aber nicht. „Gegen so einen Gegner musst du mutig sein und agieren. Jeder muss dagegen halten", so Skripnik. Mit der Serie von sechs ungeschlagenen Spielen im Rücken und fünf Heimsiegen in Folge dürften Di Santo, Junuzovic und Co. genügend Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein angesammelt haben. Für ihn und seine Mannschaft sei jedes Spiel eine Prüfung, erklärt der Werder-Coach.

Eine Prüfung, die er mit dem folgenden 18-köpfigen Kader bestehen möchte:

Wolf, Casteels - Garcia, Caldirola, Makiadi, Vestergaard, Fritz, Di Santo, Öztunali, Hajrovic, Prödl, Junuzovic, Kroos, Gebre Selassie, Selke, Eggestein, Sternberg und Fröde. 

Von Erik Scharf und Yannik Cischinsky