Kurze Wege, optimaler Platz, top Unterkunft in Belek

Unter Flutlicht: Für die 26 Grün-Weißen stand am Dienstagnachmittag die erste Einheit in Belek an (Foto: WERDER.DE).
Profis
Dienstag, 06.01.2015 // 18:50 Uhr

Der SV Werder ist mit der ersten regulären Trainingseinheit des Jahres ins Trainingslager im türkischen Belek gestartet. Nach der Ankunft im Teamhotel Regnum Carya ging es für Spieler und Trainerteam direkt auf den Übungsplatz. In der gut einstündigen Auftakteinheit konnten sich die insgesamt 26 Akteure von der Qualität der Plätze überzeugen.

Cheftrainer Viktor Skripnik zeigte sich mit den Bedingungen zufrieden. „Wir finden hier wie erwartet sehr gute Vorrausetzungen vor. Der Platz macht einen guten Eindruck, das Wetter ist in Ordnung. Zwar ist es aktuell noch etwas kühl und windig, aber das gehört dazu. Auch das Hotel ist super, aber wir sind ja nicht zum Ausruhen hier", sagte der Werder-Coach im Anschluss an die Einheit schmunzelnd. Auch die Werder-Profis zeigte sich vom Rasen des gerade erst fertiggestellte Regnum Sports Centre, das nur wenige hundert Meter vom Teamhotel entfernt liegt, begeistert. „Der Platz fühlt sich richtig gut an, das Hotel ist top und die Wege sind kurz. Sollte das Wetter so bleiben, sind die Voraussetzungen hier ideal für ein gelungenes Trainingslager", fasste Kapitän Clemens Fritz die ersten Eindrücke zusammen.

Di Santo und Zander trainieren individuell

Auf Bartels, Selke und Co. wartet in den kommenden Tagen an der türkischen Riviera ein straffes Programm. Zwei bis drei Trainingseinheiten stehen täglich auf dem „Stundenplan" der Werder-Profis. Dazu absolvieren die Grün-Weißen drei Testspiele, die ebenfalls allesamt an der Hotelanlage stattfinden werden.

Lediglich ein individuelles Programm am Rande der Trainingsgruppe absolvierten zum Belek-Auftakt Rechtsverteidiger Luca Zander und Franco Di Santo. Ob und wenn ja wann die beiden Profis ins Mannschaftstraining einsteigen, hängt davon ab, wie sie die Belastungen der kommenden Einheiten verkraften. „Wir wollen kein unnötiges Risiko eingehen und sind daher lieber etwas vorsichtiger. Nicht, dass wir auf einen der beiden noch länger verzichten müssen", erklärte Skripnik. Franco Di Santo konnte erste positive Signale aussenden: „Das Knie hat weder gestern beim Laktattest noch heute Probleme bereitet. Ich hoffe, dass die Entwicklung die nächsten Tagen weiterhin so gut verläuft."

Aus Belek berichten Dominik Kupilas und Yannik Cischinsky