Der erste Tag, der erste (gute) Eindruck

Der Ex-Freiburger und Neu-Bremer Cedrick Makiadi lernt das grün-weiße Team im Zillertal besser kennen (Foto: nph).
Profis
Montag, 08.07.2013 // 23:59 Uhr

Zwei neue Spieler hat der SV Werder bisher verpflichtet. Cedrick Makiadi und Luca Cladirola sollen den SVW verstärken. In den fünf Tagen im Zillertal hat Cheftrainer Robin Dutt die Möglichkeit, sich einen ...

Zwei neue Spieler hat der SV Werder bisher verpflichtet. Cedrick Makiadi und Luca Caldirola sollen den SVW verstärken. In den sechs Tagen im Zillertal hat Cheftrainer Robin Dutt die Möglichkeit, sich einen Eindruck von den beiden zu machen, die - wie alle Nationalspieler - am Sonntag zu der Mannschaft gestoßen sind. Während es bei Makiadi kein erster, sondern ein neuer Eindruck sein wird, lernt der Bremer Coach Luca Caldirola erstmals kennen.

„Wir haben uns herzlich begrüßt, als wir uns wiedergesehen haben", beschreibt Dutt das Wiedersehen mit Cedrick Makiadi. Beide kennen sich aus der gemeinsamen Zeit beim SC Freiburg. „Wir hatten damals eine super Zeit miteinander, die Cedrick mit geprägt hat. Er ist ein guter Typ. Ich bin sehr froh, dass er bei uns ist. Er ist sowohl menschlich als auch fußballerisch eine Verstärkung für uns. Er kennt meine Gedankengänge, weiß sofort was ich will und kann dadurch den jungen Spielern helfen", so der 48-Jährige, der weiß, was er an seinem Schützling hat. „Er ist kein Lautsprecher, aber auf dem Platz wird man sehen, dass er ein Führungsspieler ist. Was er sagt, hat Hand und Fuß, er ist ein sachlicher Typ."

Einen guten ersten Eindruck hat auch Luca Caldirola beim Coach hinterlassen. „Er hat mit Marko Arnautovic einen Ansprechpartner, der italienisch spricht. Zudem teilt er sich ein Zimmer mit Sebastian Prödl, mit dem er sich auf Englisch unterhalten kann. Das war uns sehr wichtig. Gemeinsam mit den beiden und mit Damir Buric bekommen wir das schon gut hin, zumal Luca auch ein intelligenter Junge ist", so der Bremer Coach. Caldirola selbst zu seinen ersten 24 Stunden mit dem Team: „Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen, sie haben mir dein Einstieg sehr leicht gemacht", so der 22-Jährige. Um die Kommunikation untereinander weiter zu verbessern, versucht der Verteidiger schnellstmöglich Deutsch zu lernen. „Die wichtigsten Begriffe der Fußballersprache kenne ich sogar schon."

Neu ist für den Italiener hingegen „die Art zu trainieren. Es ist härter als in Italien. Da haben wir oftmals nur eine Stunde trainiert. Hier trainieren wir länger und intensiver. Aber das tut mir sehr gut und wird mich weiterbringen." Stürmer Nils Petersen freut indes über die Neuzugänge: „Es war bisher noch nicht viel Zeit, die beiden intensiv kennenzulernen, aber sie sind nette Typen, die gut zu uns passen werden."

Passen tun auch die Bedingungen in Zell am Ziller. "Ich bin sehr zufrieden", so Dutt. "Die Plätze waren vor zwei Jahren schon in Ordnung, jetzt gleichen beide Trainingsplätze aber einem Teppich. Wenn die Spieler solch einen Rasen sehen, dann ist die Motivation bei allen gleich nochmal 20 Prozent höher. Es macht uns allen großen Spaß hier."

Aus dem Zillertal berichten Dominik Kupilas und Michael Rudolph