Zurück in Bremen: Akpala wieder individuell dabei

Bestritt parallel zum Montagstraining gemeinsam mit Aleksandar Ignjovski eine individuelle Einheit: Joseph Akpala.
Profis
Montag, 22.04.2013 // 14:40 Uhr

Was macht eigentlich Joseph Akpala? Diese Frage stellten sich in den letzten Wochen vermehrt viele Werder-Fans. Am Montag konnte der Angreifer, der Anfang März im Training einen Innenbandriss im linken Knie davontrug, selbst eine Antwort darauf geben. „Ich habe in Belgien ein Reha-Programm absolviert. Ich bin seit gestern wieder in Bremen, da ich ab jetzt wieder individuelle Elemente auf dem Rasen machen kann", berichtete der 26-Jährige gegenüber WERDER.DE, nachdem er am Montag erstmalig mit Athletikcoach Reinhard Schnittker wieder auf dem Platz zu sehen war.

Ein schmerzverzerrter Blick, dazu traurige Augen: Als Joseph Akpala - von Cheftrainer Thomas Schaaf und Schnittker gestützt - vor etwa sieben Wochen den Trainingsplatz verließ, wusste er schon, dass sein Knie mehr abbekommen haben muss. Zuvor hatte sich der Nigerianer beim Torabschluss das Knie verdreht. Die bittere Diagnose folgte keine 24 Stunden später: Innenbandriss. Mindestens anderthalb Monate Pause. „Das war nicht leicht für mich, es war meine erste größere Verletzung. Das Knie hat die Reha bislang aber gut angenommen. Jetzt muss ich mich noch ein wenig gedulden, denn ich möchte so schnell wie möglich wieder mit der Mannschaft trainieren", so der Stürmer, der am Montag parallel zum Teamtraining seine Runden drehte und dabei auch schon wieder mit dem Ball arbeitete.

Dieser individuellen Einheit schloss sich Aleksandar Ignjovski an. „Ich hatte beim Abschlusstraining vor Wolfsburg bereits Probleme, die am Samstag nicht gerade besser wurden. Ich habe nun zwei Tage pausiert, was genau richtig war", erklärte „Iggy". Der serbische Nationalspieler hat eine Verhärtung am rechten hinteren Oberschenkel, hegt allerdings die Hoffnung, morgen mit der Mannschaft trainieren zu können.

Ganz so weit ist Akpala indes nicht. Am Nachmittag wird erst einmal seine zweite Einheit auf dem Bremer Grün und ohne Teamkollegen folgen.