Wolf im Interview: "Das ging alles sehr schnell"

WERDER.DE begleitete den Neuzugang zum medizinischen Check.
Profis
Sonntag, 03.07.2011 // 10:40 Uhr

Andreas Wolf ist Werders fünfter externer Neuzugang für die Saison 2011/2012. Der ehemalige Kapitän der Nürnberger verstärkt die Grün-Weißen bis 2013. WERDER.DE telefonierte am Samstagabend kurz nach der Ankunft des 29-jährigen Innenverteidiger in seiner neuen sportlichen Heimat.

Andreas Wolf ist Werders fünfter externer Neuzugang für die Saison 2011/2012. Der ehemalige Kapitän der Nürnberger verstärkt die Grün-Weißen bis 2013. WERDER.DE telefonierte am Samstagabend kurz nach der Ankunft des 29-jährigen Innenverteidiger in seiner neuen sportlichen Heimat.

Hallo Andreas Wolf, herzlich willkommen beim SVW. Wo erreichen wir dich gerade?
Ich sitze im Auto und bin auf dem Weg eine Kleinigkeit essen zu gehen. Ich bin nach fünf Stunden Autofahrt von Nürnberg hierher erst vor wenigen Minuten in Bremen angekommen und jetzt habe ich ein Loch im Bauch!


Kennst du dich hier in Bremen schon so gut aus, dass du weißt, in welches Restaurant du gehen musst?
Nein (lacht), ich bin mit Mehmet Ekici unterwegs, der hat einen Tipp für einen Italiener gehabt, wo es gut schmecken soll.


Mehmet kennst du ja schon aus eurer gemeinsamen Zeit beim Club. Er ist selber erst seit wenigen Tagen in Bremen, werdet ihr euch in den nächsten Tagen und Wochen helfen, euch hier einzuleben?

Mit Mehmet habe ich letzte Saison ein gutes Jahr in Nürnberg gehabt und ich freue mich, dass jemand hier ist, den ich gut kenne. Wir haben uns beim Club sehr gut verstanden und ich bin mir sicher, dass wir auch mit den anderen Kollegen sehr gut zurechtkommen werden.

Kennst du außer Mehmet auch schon weitere deiner neuen Teamkollegen?

Beim Italiener treffen wir uns gleich noch mit Markus Rosenberg und Denni Avdic, denen Mehmet bescheid gesagt hat. Bei Werder lernt man offensichtlich die Teamkollegen schnell kennen. Da habe ich also keine Sorgen. Gegen die meisten anderen habe ich doch schon öfter gespielt und daher sind sie mir nicht fremd. Auf dem Platz hat man zwar nicht die Gelegenheit, viel miteinander zu reden, aber es waren immer sehr positive Duelle gegen Werder.


Würdest du mir recht geben, wenn ich sage, dass dein Wechsel zum SVW sehr schnell ging.
Das kann man so sagen. Ich habe erst seit letztem Wochenende Kontakt zu Werder und das Ganze kam daher sehr überraschend für mich. Aber ich freue mich auf die Herausforderung und darüber, dass ich jetzt hier bin.


Nach zehn Jahren und 175 Bundesliga-Spielen für die Franken tauscht du nun also das rot-weiße gegen das grün-weiße Trikot. Was erwartest du von diesem Wechsel?
Sportlich ist es für mich ein Schritt nach vorne und den wollte ich machen. Ich möchte mich hier voll einbringen und der Mannschaft helfen.


Beim 1. FC Nürnberg warst du Kapitän. Dieses Amt ist bei Werder bisher noch nicht wieder vergeben. Bist du ein Kandidat dafür?
Ich bin hierhergekommen, um dem Team zu helfen und den jüngeren Spielern meine Erfahrungen weiterzugeben, aber daran, hier Kapitän zu werden, denke ich nicht. Das ist für mich kein Thema, da hat Werder genug andere gute Typen.

 

Das Interview führte Dominik Kupilas