4:0 im "Jahrtausendspiel": Rosi trifft doppelt

Markus Rosenberg trug sich im Testspiel, das Werders Hauptsponsor TARGOBANK initiierte, gleich zwei Mal in die Torschützenliste ein.
Testspiel
Sonntag, 18.09.2011 // 12:52 Uhr

Landesliga gegen Bundesliga; Schießer, Bundschuh und Co. gegen Pizarro, Wiese und Co. - Am Sonntagvormittag, 18.09.2011, trafen zwei „Welten" im baden-württembergischen Höpfingen ...

Landesliga gegen Bundesliga; Schießer, Bundschuh und Co. gegen Pizarro, Wiese und Co. - Am Sonntagvormittag, 18.09.2011, trafen zwei „Welten" im baden-württembergischen Höpfingen aufeinander.

Und die TARGOBANK machte es möglich. So wurde die Kreativität der Kicker aus dem Neckar-Odenwald-Kreis Württemberg beim Gewinnspiel „Auffrischprämie 2011" von Bremens Hauptsponsor mit einem Testspiel gegen den SV Werder belohnt. Im Duell der beiden Tabellenführer ihrer jeweiligen Ligen setzten sich die Grün-Weißen am Ende mit 4:0 durch. Rosenberg leitete den ungefährdeten Erfolg mit seinem Treffer ein, ehe erneut „Rosi" sowie Aaron Hunt und Levent Aycicek den Endstand herstellten.

Höpfinger Verteidiger schlüpft in die Rolle des Keepers

Der Höpfinger Verteidiger schlüpfte kurzerhand in die Rolle des Keepers und fischte die Kugel mit der linken Hand aus dem Eck - Der Schiedsrichter drückte beide Augen zu.

Der Landesligatabellenführer machte in den Anfangsminuten die Räume geschickt eng. So dauerte es auch acht Minuten, bis die Grün-Weißen ihren ersten Torschuss auf das „Frankonen" Gehäuse abgaben: Florian Trinks schoss von der Strafraumgrenze allerdings weit über das Tor.

Vier Minuten später ereignete sich der erste „Aufreger" dieser Partie. Dieses Mal hatte Felix Kroos die Möglichkeit zur Führung. Zuvor schickte Aleksandar Stevanovic Markus Rosenberg auf rechts auf die Reise, der in der Mitte Kroos sah, doch ein TSV-Abwehrmann rettete den Ball in bester „Tim Wiese-Manier" noch vor der Linie mit den Händen. Der Unparteiische dieses Testspiels drückte beide Augen zu und entschied nur auf „Eckstoß".

Obwohl die Werderaner gefühlt 90 Prozent Ballbesitz hatten, schafften sie es lange Zeit nicht, Zählbares daraus zu erzielen. Felix Kroos scheiterte nach einem Rosi-Zuspiel (18.), bevor bei einer Dreifach-Chance zehn Minuten später erneut Kroos die Kugel nicht im Kasten von TSV-Keeper André Kaiser unterbringen konnte. Marko Arnautovic und Rosi prüften Kaiser zuvor aus der Distanz.

Eine Viertelstunde vor dem Pausentee tankte sich Lukas Schmitz auf der linken Außenbahn durch, jedoch konnte Lennart Thy seine präzise Flanke nicht mehr entscheidend platzieren - drüber. Schließlich klingelte es doch noch im Tor von André Kaiser: Markus Rosenberg schob das Leder nach einer Trinks-Ecke problemlos über die Linie.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff bewies Arnautovic noch einmal sein großes Schussrepertoire. Aus 20 Metern zog der Österreicher, der sich in den ersten 45 Minuten gegen die Frankonia auf der Spielmacherposition versuchen durfte, ab und zwang damit Torwart Kaiser zu einer abermaligen Glanztat.

"Rosi" erhöht auf 2:0, Hunt sowie Aycicek stellen den 4:0-Endstand her

Tolle Sprungkraft von Florian Trinks in dieser Szene. Werders Mittelfeldmann kam 68 Minuten zum Einsatz.

Im Zuge der vielen Wechsel im Team der Grün-Weißen rückte Marko Arnautovic im zweiten Spielabschnitt als eine Art hängende Spitze vor und rückte sogleich in den Fokus. Sein gefühlvoller Lupfer landete jedoch nur gegen den Innenpfosten - kein Tor!

Der Torschütze des 1:0 erzielte in der 63. Spielminute schließlich auch den zweiten Treffer des Tages. Ein trockener Linksschuss des Schweden landete unhaltbar im Kasten des eingewechselten Daniel Nohe.

Aaron Hunt, der für Wesely in die Partie genommen wurde, deutete wenige Minuten nach seiner Einwechslung an, über welch „weiches" Füßchen der 25-Jährige verfügt. Per Heber setzte er den Ball hauchdünn am linken Pfosten vorbei. Im Gegenzug zappelte das Netz des Werder-Tores. Allerdings nur das Außennetz. Die bislang größte und einzige Möglichkeit des Landesligisten! Bei 100 Prozent zeigte sich Hunts Gefühl im Fuß in der 73. Minute. Sein Lupfer brachte das 3:0 - ein tolles Tor!

Den Schlusspunkt im „Jahrtausendspiel" (aus Sicht der Gastgeber) setzte der 17 Jahre alte Levent Aycicek. Über eine schöne Kombination von Hunt und Ekici gelang der Ball zum deutschen Juniorennationalspieler, der trocken ins linke Eck traf - der 4:0-Endstand.

aus Höpfingen berichten Dominik Kupilas und Michael Rudolph