Schmitz' Rückkehr an alte Wirkungsstätte

Lukas Schmitz trägt seit dem Sommer das Trikot von Werder Bremen.
Profis
Donnerstag, 15.12.2011 // 09:42 Uhr

Für Werder-Profi Lukas Schmitz ist das Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 eine Reise in die Vergangenheit. Erst vor der Saison wechselte der 23-Jährige aus dem Ruhrgebiet an die Weser und kehrt am Samstag, 17.12.2011, erstmals an alte Wirkungsstätte zurück.

Für Werder-Profi Lukas Schmitz ist das Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 eine Reise in die Vergangenheit. Erst vor der Saison wechselte der 23-Jährige aus dem Ruhrgebiet an die Weser und kehrt am Samstag, 17.12.2011, erstmals an alte Wirkungsstätte zurück. „Natürlich ist das ein besonderes Spiel für mich. Ich freue mich darauf, in dem Stadion aufzulaufen, in dem ich mein Profidebüt gefeiert habe und rund um das Spiel alte Kumpels wiederzusehen."

Während die „Kumpels" auf dem Feld am Samstag Gegner sein werden, kann sich Schmitz der Unterstützung von den Rängen sicher sein. „Ich musste schon einige Karten besorgen", schmunzelt der Linksverteidiger. „Meine Familie und einige Freunde werden im Stadion sein und uns den Sieg gönnen, da sie alles keine Schalke-Fans sind." Und den Sieg möchte Schmitz am Samstag unbedingt einfahren, weil „wir uns eine gute Ausgangsposition für den Kampf um die internationalen Plätze erarbeiten wollen", so der Linksverteidiger, der weiß, dass sich die Auswärtsbilanz der Grün-Weißen verbessern muss, wenn die gesteckten Ziele erreicht werden sollen. „Wir wollen uns am liebsten für die Champions League qualifizieren, aber dürfen uns keiner Illusionen hingeben: Das ist nur möglich, wenn wir auswärts anders auftreten."

Während die Champions League bisher noch ein Wunsch ist, ist es für Schmitz nicht erstaunlich, dass sich die beiden Mannschaften am Samstag zu einem Spitzenspiel treffen. „Die letzte Saison war bei beiden Mannschaften ein Ausrutscher", weiß er. „In beiden Mannschaft steckt viel Potential, das beweisen bisher sowohl wir, als auch die Schalker eindrucksvoll." Damit die Werderaner die tollen Leistungen fortführen können, "müssen wir vor allem auf Huntelaar und Raul aufpassen. Huntelaar trifft im Moment wie er will und Raul macht das hinter den Spitzen sehr clever", so Schmitz, der weiß:"Wenn wir die Ausschalten, dann ist das ein großer Vorteil für uns." Ein Vorteil wäre das sicher auch für die weitere Wochenend-Planung von Schmitz. "Wenn wir gewinnen, dann mache ich anschließend vielleicht auch noch was mit den alten Kollegen", verrät er. "Bei einer Niederlage habe ich allerdings keine Lust, mir die Sprüche anzuhören."