Von Rückkehrern und Pausierern

Dominik Schmidt, Lennart Thy und Florian Trinks sind wieder im Teamtraining - Torsten Frings und Kevin Schindler pausieren hingegen. Aaron Hunt läuft in dieser Szene Leon Balogun davon.
Profis
Dienstag, 29.03.2011 // 17:23 Uhr

Härtetest bestanden! Dominik Schmidt ist nach seinen Problemen am Syndesmoseband am Dienstag ins Mannschaftstraining der Werderaner zurückgekehrt. Der Verteidiger absolvierte die Vormittagseinheit ohne Probleme und legte am Nachmittag eine zusätzliche individuelle Schicht in den Katakomben des Weser-Stadions ein. "Ich wollte nicht gleich wieder von Null auf Hundert einsteigen und bin deshalb am Nachmittag noch Rad gefahren und habe im Kraftraum gearbeitet", erklärte der 23-Jährige, der nach seiner Zwangspause wieder auf dem Weg zu vollem Leistungsvermögen ist. "Die Einheit war ganz gut, ich bin optimistisch, dass ich bereits am Wochenende wieder im Kader stehen kann", so Schmidt. Er wolle nun die kommenden Einheiten abwarten und weiter hart arbeiten.

Ebenfalls wieder im Kreise der Mannschaftskollegen waren am Dienstag Werders Junioren-Nationalspieler Lennart Thy und Florian Trinks. In Absprache mit dem DFB kehrten die beiden bereits am Montagnachmittag nach Bremen zurück, nachdem sie zuvor beim Testspiel der U19-Nationalelf am Freitagabend, 25.03., gegen Belgien am Ball waren. Der für Dienstagabend angesetzte Test der „Migge-Elf" in Homburg gegen die Ukraine findet demnach ohne die Werderaner statt. Trinks, der die U19 erstmals als Kapitän auf das Spielfeld geführt hatte, äußerte sich am Nachmittag vor der Kamera von WERDER.TV. „Natürlich habe ich mich gefreut, dass ich die Kapitänsbinde tragen durfte. Der Trainer hat mir gesagt, dass ich eine der Führungspersonen in dem Team sein soll und diese Aufgabe nehme ich gerne an", so Trinks, der durch die Binde am Arm zusätzlichen Mut für bevorstehenden Aufgaben getankt hat.

Während Trinks, Thy und Schmidt wieder über den Platz wirbelten, mussten Torsten Frings und Kevin Schindler auch am Dienstag aussetzen. Ein grippaler Infekt zwingt Werders Kapitän noch immer zur Trainingspause. Und auch Kevin Schindler muss sich nach dem Schlag auf sein operiertes Knie noch etwas gedulden. „Es ist eine Vorsichtsmaßnahme, dass ich momentan nur individuell arbeite und nicht mit der Mannschaft auf dem Platz stehe", so Schindler, der beim Testspiel in Rehden einen kleinen Bluterguss erlitten hatte. Schindler will es nun etwas langsamer angehen lassen und vermutlich in „ein paar Tagen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen".