Starke Förderung unter neuen Umständen

Thorsten Bolder über die letzten Monate in der U8 bis U14
Die Teams der U8 bis U14 haben gute Leistungen gezeigt (Archivfoto: Schreyer).
Junioren
Dienstag, 30.06.2020 / 12:01 Uhr

Von Marcel Kuhnt

Es war ein unerwarteter Stopp, den die Teams aus dem Grundlagen- und Aufbaubereich einlegen mussten. Genau wie bei allen anderen Mannschaften des WERDER Leistungszentrums endete die Saison 2019/2020 für die U14 bis zur U8 ohne echtes Ende. Ein positives Fazit lässt sich trotzdem ziehen für die Jüngsten der Grün-Weißen. „Von allen negativen Begleiterscheinungen abgesehen, die mit der Pandemie einhergehen, war es eine gute Saison. Hierbei gilt vor allem ein großer Dank an alle Trainerteams, die sich extrem viel Mühe gegeben haben, um die Spieler optimal zu fördern“, sagt Thorsten Bolder, Sportlicher Leiter U8 bis U14, gegenüber WERDER.DE.

Keine Spiele, kein gewöhnliches Training, kein echter Kontakt: Mit Beginn der Coronavirus-Pandemie mussten Teams und Trainerstab in allen Bereichen improvisieren. Waren die ersten Wochen noch von Übungen im eigenen Garten geprägt, standen die Grün-Weißen zumindest in den letzten Wochen gemeinsam auf dem Platz, allerdings ohne Körperkontakt. „Die Teams haben zuletzt sehr viele individuelle Einheiten absolviert und nochmal Grundlagen trainiert. Wir haben somit aus der Situation das Beste gemacht und jeden Einzelnen weitervorangebracht“, so Bolder, der auch Momente im Kopf hat, die zum Schmunzeln anregen: „Wenn ich an das erste U9-Training nach der Pause denke, wie alle vom Parkplatz mit Abstand im Entenmarsch auf den Platz gegangen sind, war das schon klasse, wie unsere Teams die Situation organisiert und gemeistert haben.“

Bolder: "Alle haben hervorragende Arbeit geleistet"

Auch die ganz Kleinen konnten ihre Saison nicht zu Ende spielen (Foto: Rospek).

Doch nicht nur der Umgang mit der ungewohnten Situation lässt Bolder einen positiven Strich unter dieses Jahr ziehen. Auch die sportliche Entwicklung der Teams stimmt ihn zufrieden: „In allen Bereichen war zu sehen, dass die Spieler sich stets verbesserten. Gerade vor dem Hintergrund, dass wir gegen Ältere antreten, waren die Fortschritte sehr gut.“

Trotz aller guten Seiten mussten auch während der letzten Monate schwierige Entscheidungen getroffen werden. Denn wie im jeden Jahr, werden die Kader für die neue Saison im Frühjahr zusammengestellt, was bedeutet, dass auch Spieler den Verein verlassen müssen. „Wir mussten wie immer entscheiden, wer den Sprung in die nächste Altersstufe schafft und wer nicht. Gerade für die Spieler, die uns nun verlassen müssen, ist der Abbruch schade, da sie sich nicht mehr zeigen konnten. Wir haben uns sehr schwer getan bei diesen Entscheidungen, aber sie mussten nun mal getroffen werden“, so Bolder offen.

Wenige Entscheidungen mussten hingegen auf den Trainerpositionen getroffen werden. Bis auf U10-Trainer Andreas Fastenau, der aus beruflichen Gründen kürzertreten muss, bleiben die Übungsleiter an Board. „Dieses Jahr ist es uns gelungen fast alle Trainer zu halten. In der U10 können wir zudem aus unseren eigenen Reihen schöpfen, so dass der vorherige Co-Trainer Jannis Oberbörsch das Team nun übernimmt“, erklärt Bolder und blickt dabei nochmal zurück: „Alle Beteiligten haben in den letzten Monaten hervorragende Arbeit geleistet. Und das nicht nur bei ihren eigenen Teams. Unsere hauptamtlichen Trainer Marie-Louise Eta und Yannick Viol haben beispielsweise viel Zeit investiert und die jüngeren Mannschaften unterstützt, Peter Behrens war ganz nah bei der U8 bis U10 dran. Letztlich sind es aber Alle gewesen, die einen klasse Job gemacht haben.“

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