Werders U 17 verteidigt Titel

Siegreich im Endspiel gegen den SC Weyhe: Werders U 17-Talente (Foto: BFV).
Junioren
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Zunächst war es ein Start nach Maß für Grün-Weiß. Bereits wenige Minuten nach dem Anpfiff brachte Junioren-Nationalspieler Marcel Hilßner den Bundesligisten per Flachschuss in Führung (7.). In der Folgezeit blieb Werder zwar das spielbestimmende Team, konnte allerdings weitere Chancen nicht in Tore ummünzen. Zunächst köpfte Otis Breustedt aus Nahdistanz Weyhes Keeper Lucas Feldmann an, bevor Hilßner aus der zweiten Reihe knapp vorbei zielte (12./13.). Die Hausherren fanden nur vereinzelt statt. Wenn sich jedoch einmal gute Aufbauchancen ergaben, agierte die Mannschaft von Horst Braakmann zu handlungslangsam und blieb zu harmlos. Zur Pause kann der SC sich bei Feldmann bedanken, dass man nur mit einem 0:1 in die Kabinen ging.

Der alte ist der neue Pokalsieger bei den B-Junioren. Der SV Werder Bremen verteidigte am Donnerstagabend den Titel erfolgreich. Das Team von Trainer Viktor Skripnik siegte bei Regionalligist SC Weyhe mit 2:0.

Nach dem Seitenwechsel machte Werder weiter Druck. Einen Freistoß in zentraler Position setzte Marcel Hilßner mit seinem zweiten Treffer aus rund 17 Metern knallhart in die Maschen (42.) bevor er anschließend das Feld räumte. Werder erspielte sich Chance um Chance und insbesondere Maik Lukowicz hatte mehrfach einen Ausbau der Führung auf den Fuß, zeigte sich jedoch im Weyher Strafraum zu verspielt und blieb so ohne Treffer. Kamen die Gastgeber in Durchgang Eins zumindest noch vereinzelt in die Hälfte der Werderaner, war das Spiel in der zweiten Hälfte reiner Einbahnstraßenfußball. In der Defensive verstand Weyhe es allerdings ein ums andere Mal weitere Treffer der Gäste zu verhindern. Nachdem auch der letzte Torschuss vom eingewechselten Leon Neldner von Feldmann pariert wurde, bleib es beim 0:2 aus Sicht des Regionalligisten.

„Mein Kompliment an den SC Weyhe. Sie haben defensiv gut gespielt und uns das Leben schwer gemacht. Als Bundesligist muss man so ein Finale natürlich gewinnen und genau das haben wir aufgrund unserer Überlegenheit auch verdient getan", bilanzierte Werder Coach Skripnik die vorausgegangen

Quelle: BFV