Jennifer Horwege wechselt zu Werder Bremen

Wird absofort Werders Fußballerinnen in der Regionalliga Nord unterstützen: Jennifer Horwege.
Frauen
Donnerstag, 05.02.2009 // 11:19 Uhr

Werders Fußballerinnen melden sich mit einem Paukenschlag in die zweite Saisonhälfte zurück. Pünktlich zum Ende der Wechselperiode glückte den Grün-Weißen ein spektakulärer Transfer. Vom VfL Wolfsburg wechselt Jennifer Horwege ablösefrei an die Weser und wird ab sofort die Werderanerinnen im Meisterschaftskampf der Regionalliga Nord unterstützen.

 

"Eine Spielerin von einem Bundesligisten zu verpflichten, ist für uns eine ganz neue Dimension. Ich freue mich sehr, dass der Wechsel geklappt hat. Er ist sicherlich auch eine Bestätigung für unsere gute Arbeit", so Trainerin Birte Brüggemann, die von den Qualitäten der 20-Jährigen überzeugt ist: "Jennifer ist eine sehr schnelle Spielerin, technisch stark. Bei Wolfsburg kam sie zwar zuletzt nur in der zweiten Mannschaft zum Einsatz, doch sie hat bereits bewiesen, dass sie sich in der Bundesliga durchsetzen kann. Sie wird sicherlich eine große Bereicherung für unser Team sein."

 

In der Frauen-Fußball-Bundesliga ist Jennifer Horwege vor etwas mehr als zwei Jahren sofort eingeschlagen. In ihrem ersten Spiel für den VfL Wolfsburg wurde die damals 17-Jährige beim Topspiel gegen den haushohen Favoriten Turbine Potsdam in der 85. Minute eingewechselt und erzielte in der Schlussminute mit einem Traumschuss den Treffer zum 1:0-Erfolg. "Für mich sicherlich eines der größten Erlebnisse in meiner bisherigen Karriere", erklärt Horwege, die bislang auf weitere 28 Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse zurückblicken kann.

 

Durch diverse Transferaktivitäten bei den „Wölfen“ war es seit dem Sommer jedoch ein wenig still geworden um die talentierte Offensivspielerin. "Wir hatten gehört, dass sie sich einen Wechsel vorstellen kann und da haben wir natürlich nicht lange gewartet, sondern sofort überlegt, ob der Wechsel zu realisieren ist", erklärt Birte Brüggemann, die dabei ein großes Dankeschön an die Verantwortlichen beim VfL Wolfsburg loswerden möchte. "Sie haben auch an die Entwicklung der Spielerin gedacht und ihr keine Steine in den Weg gelegt. Das ist sicherlich nicht selbstverständlich."

 

Die Entscheidung für Werder ist der 20-Jährigen, die bereits am Mittwochabend das erste Mal mit der Mannschaft trainierte, nicht schwer gefallen: "Das Gesamtpaket hat einfach gestimmt. Ich sehe hier eine sehr gute Perspektive für meine sportliche aber auch persönliche Entwicklung und hoffe, dass ich der Mannschaft helfen kann, den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu packen. Am liebsten natürlich schon in dieser Saison!"

 

Norman Ibenthal