Im Kreis der Titelanwärter

Alexander Kluge im Viererketten-Gespräch

Die U 17-Juniorinnen von Alexander Kluge sind im Titelkampf dabei (Foto: Haß).
U17 Juniorinnen
Donnerstag, 21.12.2017 // 13:20 Uhr

Von Marcel Kuhnt und David Steinkuhl

Der Jahreswechsel steht vor der Tür, die Hinrunde der Saison 2017/18 ist Geschichte. Zeit, um ein erstes sportliches Fazit zur bisherigen Spielzeit der Werder-Teams zu ziehen. WERDER.DE hat sich für das Interview-Format Viererkette mit den Trainern der Frauen-Teams und des WERDER Leistungszentrums getroffen, um deren Resümees zur ersten Saisonhälfte zu lauschen. Viererkette heißt: Drei allgemeine Fragen plus eine speziell auf ihr Team zugeschnittene. Heute ist U 17-Juniorinnen-Trainer Alexander Kluge an der Reihe.

Punktgleich mit Spitzenreiter Wolfsburg, bereits 27 Punkte geholt und Lust auf mehr. Die U 17-Juniorinnen können wahrlich auf ein tolles letztes Halbjahr zurückblicken. Doch die Truppe von Coach Alexander Kluge ist längst nicht am Ende. Auch im Kalenderjahr 2018 gibt es große Herausforderungen. So wie der Kampf um die Meisterschaft in der B-Juniorinnen-Bundesliga Nord/Nordost. 

Mit der Einstellung kommen die Punkte automatisch.
Alexander Kluge, Trainer der U-17-Juniorinnen

Was für ein Fazit kann man nach der Hinserie ziehen?

Alexander Kluge: "Punktemäßig können wir mit der Hinrunde richtig zufrieden sein. Tabellenzweiter, punktgleich mit dem Spitzenreiter aus Wolfsburg zu sein, ist eine schöne Momentaufnahme. Wir mussten nur zwei Niederlagen einstecken und haben uns in den Spielen, die man gewinnen muss, keine Ausrutscher erlaubt. Dazu kam dann noch der Sieg gegen Meppen. Das war eine sehr gute erste Saisonhälfte, womit wir ganz zu Beginn eigentlich gar nicht gerechnet haben. Die Mannschaft hat sich im Verlauf immer weiter gesteigert, was uns momentan sehr zufriedenstellt. Uns ist aber klar, dass wir einige Spiele knapp gewonnen haben und uns weiterentwickeln müssen, um oben dran zu bleiben."

Was war die positive Überraschung der Hinrunde?

Alexander Kluge: "Wenn man unseren Kader anschaut, haben wir eine sehr junge Mannschaft beisammen, weil der Großteil der Mädels noch dem jüngeren Jahrgang angehört. Da ist es schon überraschend und spricht dafür, dass wir uns kontinuierlich gesteigert und weiterentwickelt haben. Daran wollen wir nach der Winterpause ansetzen und die Entwicklung fortsetzen."

Wie sehen eure Ziele für die Rückrunde aus?

Alexander Kluge: "Wir wollen jede Spielerin und die Mannschaft weiterentwickeln sowie möglichst weiter Punkte sammeln. Das lässt sich in meinen Augen gut miteinander verbinden. Die Spiele, die wir in der Hinrunde gewonnen haben, wollen wir in der Rückserie natürlich auch wieder gewinnen. Man merkt den Mädels an, dass sie mit höchstem Ehrgeiz an die Sache herangehen und dass jede Einzelne der Mannschaft mit ihren Fähigkeiten weiterhelfen will. Mit der Einstellung kommen die Punkte dann automatisch."

Ist der aktuelle Kader so stark wie Meister-Jahrgang der Saison 2014/15?

Alexander Kluge: "Das ist sehr schwer miteinander zu vergleichen. Auch dieses Jahr haben wir einen wirklichen starken Kader, vor allem in der Breite. Im Vergleich dazu war die U 17 damals beispielsweise mit Anna Bockhorst, Giovanna Hoffmann, Steffi Sanders oder Alicia Kersten eher mit tollen Einzelkönnern besetzt. Die Liga hat sich aber auch verändert und hat an Qualität gewonnen. An der Spitze spielen deutlich mehr Mannschaften um die Meisterschaft mit als vor zwei Jahren, wo Potsdam mehr oder weniger unser einziger Konkurrent im Titelkampf war. Es wird schwierig, oben dranzubleiben, aber zuzutrauen ist es der Mannschaft auf jeden Fall dieses Jahr Meister zu werden. Wenn wir am Ende des Jahres sagen können, dass wir über die ganze Spielzeit alles gegeben haben, dann wird mit Sicherheit ein sehr gutes tabellarisches Ergebnis dabei herausspringen."

 

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