Gäste des "Augsburg Recall" nehmen mehr als einen Punkt aus Bremen mit

Ein letztes Foto, dann ging es mit dem Bus wieder Richtung Süden: Alle Teilnehmer des "Augsburg Recall".
Fankurve
Mittwoch, 28.03.2012 // 14:39 Uhr

Neben dem Punkt, den ihre Mannschaft aus dem Weser-Stadion entführte, konnten die Fans aus Augsburg noch jede Menge mehr aus Bremen „mitnehmen": Gleich nach der Ankunft am Freitagabend startete der „Augsburg Recall" mit einer Stadionführung, die den Auftakt für ein ereignisreiches Wochenende bildete. Doch dieses sollte nicht das einzige Highlight für das Wochenende sein.

Am Samstagmittag ging es bei strahlendem Sonnenschein weiter mit einer Stadtführung, die vom „Dachverband Bremer Fanclubs" organisiert wurde. Im Anschluss daran wartete ein besonderes Bonbon auf die bayrischen Gäste: Mit dem Schiff ging es zum Spiel im Weser-Stadion.

Nach der Partie begrüßten Präsident Klaus-Dieter Fischer, Frank Baumann und Keeper Sebastian Mielitz die Augsburger im OstKurvenSaal. „Ich freue mich zu sehen, dass Fans zweier Vereine mit solchen Aktionen zeigen, dass es auch anders geht. Ohne Hass und Gewalt", so Fischer, der sich bereits beim Hinspiel von der Idee des „Augsburg Calling" und den Aktionen in Augsburg begeistert zeigte. Im Anschluss ging es dann für alle ins Kulturzentrum Lagerhaus. Hier sorgten die Bremer Bands „Rockabilly Riot" und „Noen" sowie der Augsburger Sänger Del Davis für ein bunt gemischtes Programm.

Nach den Feierlichkeiten am Samstag kamen dann alle am Sonntagmorgen erneut im OstKurvenSaal zusammen. Ein gemeinsames Frühstück rundete das Wochenende ab und stärkte die Augsburger nach einem aufregenden Wochenende. Spontan kamen noch „Geburtstagskind" Mehmet Ekici und Klaus-Dieter Fischer zum abfahrtbereiten Bus und verabschiedeten die Gäste nach einem gemeinsamen Gruppenfoto auf die Heimreise. Mit im Gepäck hatten sie zwar einen für die Bremer „schmerzhaften" Auswärtspunkt, aber trotzdem in den drei Tagen die Sympathien vieler Werderfans sowie der Spieler und Verantwortlichen gewonnen. Sollte der FCA die Klasse halten, sind Fortsetzungen von beiden Seiten „angedroht". Noch ein großes Dankeschön an alle Helfer, Bands, Künstler und Mitwirkende!