Werder holt zum Befreiungsschlag aus

U23
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Der erste "Dreier" ist eingefahren. Werders U 23-Mannschaft feierte am Samstagnachmittag den ersten Sieg in der Regionalliga Nord. Die Mannschaft von Trainer Thomas Wolter besiegte Rot-Weiß Erfurt mit 3:0 (1:0) und schob sich auf den 12. Tabellenplatz vor. Dominic Peitz (32.) brachte Werder in der ersten Hälfte mit einem Kopfballtreffer in Führung, Kevin Artmann (61.) und Francis Banecki (63.) sorgten im zweiten Durchgang mit einem Doppelschlag für den Endstand.

 

Beide Mannschaften gingen engagiert in die Partie, in der Werder die erste Torchance verzeichnete. Kevin Artmann prüfte nach acht Minuten mit einem Freistoß RW-Keeper Michael Ratajczak. Mitte der ersten Halbzeit stand das Glück auf der Seite der Bremer. Nach einem Freistoß, den Bremens Torwart Kasper Jensen glänzend parierte, fiel der Ball vor die Füße von Matthias Holst, der aus drei Metern am Tor vorbei schoss (25.).

 

Werder machte des besser. Einen von Kevin Artmann getretenen Freistoß verwertete Dominic Peitz per Kopf zum Führungstreffer (32.). Erfurt zeigte sich jedoch nicht beeindruckt und kam durch Ronny Hebestreit zu einer weiteren guten Möglichkeit. Doch wieder rettete der starke Kasper Jensen in höchster Not (34.).

 

In der zweiten Hälfte setzten die Gäste aus Thüringen die ersten Akzente. Erst verfehlte der eingewechselte Andreas Anicic aus 16 Metern das Bremer Tor knapp (49.) und wenige Minuten später lenkte Jensen einen Schuss von Ronny Hebestreit über den Querbalken (56.).

 

Unter tatkräftiger Mithilfe der Erfurter erzielte Bremen den zweiten Treffer. Einen Pass in den Raum von Amaury Bischoff wollte RW-Schlussmann Michael Ratajczak aus der Gefahrenzone schlagen, traf jedoch seinen eigenen Mitspieler, so dass Kevin Artmann den Ball erobern konnte und in das leere Tor einschob (61.). Wenige Augenblicke später schnappte sich Francis Banecki den Ball, legte ein Solo durch die Gästeabwehr hin und wuchtete den Ball aus 14 Metern in die linke Ecke (63.).

 

Das Ergebnis hätte auch noch höher ausfallen können, doch sowohl Sandro Stallbaum (70.) als auch Dominic Peitz konnten ihre Chancen nicht nutzen (89.).