60plus-Mitglieder erfahren Details über Roland-Statuen

Der berühmteste Roland steht auf dem Bremer Marktplatz. Auch auf dem Weihnachtsmarkt ist er kaum zu übersehen.
WERDER BEWEGT
Montag, 22.12.2008 // 12:49 Uhr

Der Roland auf dem Marktplatz ist – ähnlich wie die Profis im Weser-Stadion – ein Bremer Wahrzeichen. Im Vereinsheim auf Platz 11 lernte Werders Initiative "60plus" kürzlich mehr über Rolands...

Der Roland auf dem Marktplatz ist – ähnlich wie die Profis im Weser-Stadion – ein Bremer Wahrzeichen. Im Vereinsheim auf Platz 11 lernte Werders Initiative "60plus" kürzlich mehr über Rolands Details und Geheimnisse. Dr. Karl Feldkirch, Experte für Roland Statuen, gab den etwa 40 Teilnehmern einen 90minütigen Einblick in die nationale Verteilung und Bedeutung der Statuen. Mit Hilfe von Dias erfuhren die Werderaner, dass die vielen Statuen sich dabei nicht nur in ihrem Alter sondern auch in ihrer Authentizität erheblich unterscheiden. Als Experte ging Dr. Feldkirch dabei auf viele Details ein, mit deren Hilfe man echte Statuen von "unechten" (also mit nicht urkundlich belegter Symbolkraft für Bürgerfreiheiten und Rechte)unterscheiden kann.

 

Der Bremer Roland kam natürlich auch nicht zu kurz. 1404 erbaut, trat die Verbreitung von Roland-Statuen als Zeichen für Freiheit aus Bremen seinen Siegeszug an. Zum 600. Geburtstag im Jahre 2004 gab es laut Dr. Feldkirch dabei das größte Geschenk von den Grün-Weißen: "Mit dem Gewinn des 'Doubles' durfte der Roland endlich mal wieder im grün-weißen Gewand erstrahlen. Ein besseres Geschenk kann man dem Roland eigentlich nicht machen."