60plus in Gifhorn: zwischen Mittelalter und Mühlen

Werders 60plus-Mitglieder hatten viel Spaß beim gemeinsamen Ausflug nach Gifhorn.
WERDER BEWEGT
Montag, 24.10.2011 // 13:43 Uhr

Erste Station des Trips war das im 16. Jahrhundert erbaute Schloss Gifhorn mit seinem Schlossrestaurant Zentgraf. In wohliger Atmosphäre im Kaminraum des Schlosses wurden den Werderanern an der "60plus Tafelrunde" mittelalterliche Speisen, Schwarzbier und auch ein kleines Verdauungselixier von Mönch und Magd kredenzt.

Einen Tagesausflug der besonderen Art erlebten Werders 60plus-Mitglieder kürzlich als es gemeinsam Richtung Gifhorn ging.

Als Vorspeise wurden hausgebackenes Klosterbrot, Griebenschmalz, Landpastete und Klostersenf den hungrigen 60plusern geboten. Statt des Zwischengangs kamen nach bester Mittelaltertradition die Gaukler zum Zug. So kämpfte spontan unser tapferer 60plus-Held mit Schwert und Mut gegen die böse Hexe und konnte die schöne Prinzessin von ihrem Fluch befreien. Dank des glücklichen Ausgangs konnte sich dann wieder auf das Wesentliche konzentriert werden. Der Hauptgang wusste durch mariniertes Huhn, gesottenes Fleisch, Backwurst, Hackbraten, Sauerkraut, Sauerrahm und Pellkartoffeln zu überzeugen.

Gestärkt und gesättigt machte sich der kleine Kreis aus 60plusern auf den Weg zum Verdauungsspaziergang durch die weitläufige Mühlenlandschaft im Gifhorner Mühlenmuseum. Während einer Führung über das Außengelände und durch die Ausstellungsräume sahen die Werderaner Modelle und Nachbauten in allen erdenklichen Größen sowie Mühlen die in Spanien, Russland oder Korea abgebaut und nun in Gifhorn bewundert werden können.

Zum Abschluss der einmaligen und exklusiven 60plus-Tour konnten Kaffee und ofenfrischer Streuselkuchen im museumseigenen Café geschlemmt werden. Am Ende des Tages war jedem Teilnehmer anzusehen, wie schön dieser Ausflug war und wie sehr die gemeinsame Zeit zum Schnacken genossen wurde.


Linus Sandmann