Das Weserbergland in Werderhand

Werder-Geschäftsführer und Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer war am Freitag zu Gast beim Landessporttag in Hameln
WERDER BEWEGT
Sonntag, 22.05.2011 // 13:47 Uhr

Darüber hinaus befasste sich Klaus-Dieter Fischer mit der demographischen Entwicklung in Deutschland und konnte hilfreiche Tipps für kleinere Vereine geben, die Problematik, dass immer weniger junge Menschen - beispielweise durch den Besuch der Ganztagsschule - den Weg in die Sportvereine suchen. Und auch das Thema Integration und Inklusion, also die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in die bestehende Gesellschaft, sprach Fischer an und machte deutlich, dass sich vor allem große Vereine diesem wichtigen Thema widmen müssen. Symbolisch ehrte der Werder-Geschäftsführer und Vereinspräsident die Rollstuhlbasketballer der SG Oldenburg/Sünteltal, die in dieser Saison den Aufstieg in die erste Bundesliga schafften, und überreichte jedem Spieler einen Werder-Schal mit der Aufschrift „Werder-Fans gegen Rassismus" sowie eine Wimpel.

Während das Bundesliga-Team von Werder Bremen am Freitagabend das Testpiel bei Union Minden mit 14:2 (6:1) gewann, war Geschäftsführer und Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer Ehrengast beim Landessporttag in Hameln und referierte vor Vertretern aus 252 Vereinen dort über das Verhältnis von Profi- und Amateursport. Dabei verdeutlichte Fischer, dass sich der Profisport nicht zu weit entfernen darf. „Auch der professionelle Sport hat seine Wurzeln im Amateurbereich. Es ist deshalb wichtig, dass die Schere zwischen Profi- und Amateursport nicht zu groß wird", so Fischer.