Ein glücklicher Teil des Viertels

Hob die besondere Bedeutung des Viertels hevor: Werders Vize-Präsident Jens Höfer (Foto: WERDER.DE).
Sonstiges
Donnerstag, 22.11.2018 // 18:30 Uhr

Von Malik Scherz

Das Verhältnis der Bremer zu "ihrem" Fußballverein ist ein ganz besonderes, das jeder kennt, der die Stadt an der Weser schon einmal erlebt hat. Eine besonders enge Bindung, aber auch Verantwortung, fühlt Werder zu den Menschen, die in direkter Nähe zum Stadion wohnen und das Viertel rund um das Weser-Stadion ausmachen. Aus diesem Grund unterstützen die Grün-Weißen auch den Jugendförderpreis für beispielhafte Kinder- und Jugendarbeit in Person von Vize-Präsident Jens Höfer.

Unter dem Motto "demokratisch" würdigt der Jugendförderpreis in diesem Jahr unterschiedliche Projekte, die Empowerment, Selbstorganisation und demokratisches Engagement in Bremen Mitte/Östliche Vorstadt fördern. Der Preis zeichnet engagierte Schulen, Vereine und Personen in der Jugendförderung aus, die zur demokratischen Teilhabe junger Menschen anregen.

Werder Bremen ist Förderer des Preises. Vize-Präsident Jens Höfer gehörte der achtköpfigen Jury an, die die Preisträger aus einer Vielzahl an Bewerbern ausgewählt hat. „Der Jugendförderpreis ist für Werder Bremen ein wichtiges und absolut förderungswürdiges Projekt, da die ehrenamtliche Arbeit im Viertel prämiert wird. Wir sind sehr glücklich, Teil des Viertels zu sein und geben auf diesem Weg gerne etwas zurück“, so Höfer gegenüber WERDER.DE.

Am Donnerstagabend fand die Preisverleihung im "Bügerhaus Weserterassen" statt. Jurymitglied Höfer durfte dabei zwei Gewinnern ihre Preise übergeben. Zum einen wurde die "Bremer Kinder- und Jugendkantorei", die gesellschaftskritische Texte zu aktuellen Entwicklungen singt, ausgezeichnet. Zum anderen erhielt das "Kolbe-Projekt vom Jugendverband BDP am Hulsberg", das Jugendlichen mit und ohne Fluchthintergrund eine Begegnungsstätte bietet, einen Preis. In seinen Reden würdigte Höfer die vorbildliche ehreamtliche Arbeit beider Projekte und freute sich, dass in unmittelbarer Nachbarschaft des Weser-Stadions so viel Herzblut investiert wird.