HSV durch Pagelsdorf-Rauswurf unbekannte Größe

Profis
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Die Vorzeichen des 75. Nordderbys in der Geschichte der Bundesliga sind so brisant wie lange nicht mehr. Beide norddeutschen Traditionsteams sind schlechter gestartet als erwartet. "Beide brauchen die Punkte", so Werders Cheftrainer Schaaf. Zusätzlich angeheizt wurde die Vorgeschichte des sportlichen Duells durch die Trainerentlassung beim HSV. Pagelsdorf musste weichen und wird bis auf weiteres von Sportdirektor Holger Hieronymus vertreten. "Es ist völlig unklar, ob diese Situation die Hamburger Spieler hemmt oder beflügelt", sagt Schaaf, "auf jeden Fall haben sie jetzt eine Ausrede weniger." Unklar ist, wie sich der Hamburger SV personell präsentieren wird. Setzt Hieronymus die Arbeit Pagelsdorfs weiter fort oder krempelt er die Mannschaft völlig um? Schaaf tippt auf die erste Variante: "In Hamburg wartet jeder auf den neuen Trainer. Ich glaube deshalb, dass sich im Team nicht so viel ändert."

In der Vorbereitung lässt diese Unklarheit den Trainer jedoch kalt. "Für uns ist klar, dass wir dort anknüpfen müssen, wo wir in Kaiserslautern aufgehört haben. Aber wir dürfen keine zwei Gegentore zulassen und müssen effektiver mit unseren Torchancen umgehen." Schönspielerei erwartet der Bremer in dieser umkämpften Partie nicht. "Hauptsache wir nehmen diesmal Punkte mit nach Hause."

Die Punkte wollen sich die Bremer nicht durch bedingungslose Offensive sichern, um dem HSV nicht die Räume für sein Spiel zu bieten. Eine Toreflut wird also nicht erwartet. Ist auch gar nicht nötig, so die Statistik. 1991 gewannen die Bremer zum letzten Mal. Damals reichte ein 1:0 durch Günter Herrmann. Der SV Werder ist wieder mal dran.

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