Davala: "Galatasaray ist heiß!"

Profis
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Eine schwere Aufgabe wartet auf Werder Bremen im Finale des Efes Pilsen-Cup. Am Samstagabend, 17.01.2004, um 19:30 Uhr (20:30 Uhr Ortszeit)trifft das Team von Cheftrainer Thomas Schaaf auf den türkischen Erstligisten Galatasaray Istanbul. Für Werders Abwehrspieler Ümit Davala eine ganz besondere Partie, denn der 30-Jährige spielte von 1997 bis 2000 beim 16maligen türkischen Meister. "Ich freue mich riesig auf das Spiel. Als wir hierher gekommen sind, habe ich mir dieses Finale gewünscht."

 

Der UEFA-Cup Gewinner des Jahres 2000 spielte bisher eine eher durchwachsene Saison. In der Meisterschaft belegen die Türken zur Zeit nur den fünften Rang und haben bereits 14 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Besiktas Istanbul. Und auch in der Championsleague kam für sie bereits in der Vorrunde das Aus. Hinter Juventus Turin und Real Sociedad belegten sie in ihrer Gruppe nur den dritten Platz und spielen somit nur noch im UEFA-Cup weiter. In der dritten Runde treffen sie auf den spanischen Vertreter FC Villareal.

 

Galatasaray mit junger Truppe

 

Ein Grund dafür liegt sicherlich im großen Verletzungspech bei Galatasaray in dieser Saison. Sowohl die beiden türkischen Nationalspieler Hakan Sükür und Hasan Sas, als auch der niederländische Top-Star Frank De Boer, der erst im Sommer vom FC Barcelona in die Türkei wechselte, fielen bereits früh in er Saison aus. Somit befindet sich Istanbul in einer Übergangssaison, in der besonders der Nachwuchs in den Hintergrund rückt. "Ich kenne nur noch wenige von ihnen. Sie haben ein ganz junges Team mit drei, vier neuen rumänischen Spielern und mehreren Talenten aus der einigen Jugend. Das Durchschnittsalter liegt ca. bei 21 Jahren", so Ümit Davala, der aber dennoch warnte. "Es wird nicht leicht für uns werden. Die Jungs sind alle heiß und wollen sich beweisen."

 

Die Partie wird ab 19:30 Uhr live auf Eurosport übertragen, werder-online.de berichtet nach Schlusspfiff mit aktuellen Stimmen über die Partie.