Duell der Meister: Werder fordert Fenerbahce heraus

Mohamed Zidan könnte erstmals in der Startaufstellung stehen.
Profis
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Der deutsche Meister Werder Bremen hat sich in dieser Saison in Test- und Pflichtspielen schon mit mehreren nationalen Titelträgern gemessen. Nach den Duellen mit Olympique Lyon, FC Basel und dem FC Valencia steht am Mittwoch, 12.01.2005, 19.30 Uhr (Bremer Zeit/live im DSF) das Spiel gegen den türkischen Meister Fenerbahce Istanbul auf dem Programm.

 

Für Werder ist diese Partie gegen den aktuellen Tabellenführer der türkischen Liga ein Härtetest der besonderen Art. "Das Team von Fenerbahce Istanbul ist ein Gegner, den man mit unseren bisherigen Testspiel-Kontrahenten nicht vergleichen kann. Fenerbahce hat nicht nur eine starke Mannschaft, sondern ist auch jederzeit hoch motiviert, weil es in der Türkei immer unter besonderer Beobachtung der Öffentlichkeit steht", so Werders Geschäftsführer Klaus Allofs.

 

Die Vormachtstellung von Fenerbahce im türkischen Fußball wird nach der Hinrunde auch in der Tabelle deutlich. Das Team, das vom deutschen Trainer Christoph Daum trainiert wird, schob sich kurz vor dem Jahreswechsel an die Tabellenspitze, führt mit vier Punkten Vorsprung und hat das mit Abstand beste Torverhältnis der "Süper Lig". Mit 42:9 Toren kann die junge Mannschaft sowohl auf den besten Angriff als auch auf die beste Abwehr bauen.

 

Für Werder ist der Vergleich mit den Türken auch für die Champions League interessant. Denn die Daum-Mannschaft scheiterte im Herbst in ihrer Vorrundengruppe mit Platz drei nur knapp an der Qualifikation für das Achtelfinale. Dabei verlor sie unter anderem alle beide Spiele gegen Werders nächsten Gegner, Olympique Lyon. Sicher wird es auch einen Gedankenaustausch zwischen Thomas Schaaf und Christoph Daum zu diesem Thema geben.

 

Mit Spannung wird die Partie auch aufgrund der ungewöhnlichen Rahmenbedingungen erwartet. Der Traditionsverein, der zu den beliebtesten in der Türkei zählt, fordert Werder auf der Sportanlage des Hotels "Topkapi" in Antalya heraus, die nur rund 1.000 Zuschauern Platz bietet. Aufgrund des großen Interesses der türkischen Fans, wird mit umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen gerechnet.