Zidan und Naldo treffsicher bei 9:0 gegen den VSK

Ihm gelangen gegen den VSK vier Tore: Mohamed Zidan.
Profis
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Werder Bremen hat ein Testspiel beim Oberligisten VSK Osterholz-Scharmbeck mit 9:0 (8:0) gewonnen. Vor 5.000 Zuschauern trafen für die Grün-Weißen in einer einseitigen Partie viermal Mohamed Zidan (22., 27., 34., 40.), dreimal Naldo (4., 20., 61.) sowie Diego (13.) und Hugo Almeida (39.). Torhüter Andreas Reinke, für den in der zweiten Hälfte Ersatzkeeper Christian Vander spielte, konnte einen Elfmeter parieren (35.).

 

Werder startet wie die Feuerwehr

 

Werder legte im Stadion Osterholz-Scharmbeck los wie die Feuerwehr. Bereits nach vier Minuten erzielte Abwehrspieler Naldo das 1:0. Nach einer Ecke schraubte sich der Brasilianer am höchsten und nickte zur Bremer Führung ein. Danach machte Werder weiter Druck und nach 13 gespielten Minuten fiel das 2:0. Spielmacher Diego zog aus 20 Metern trocken ab und versenkte den Ball wunderschön im linken Winkel des VSK-Tores. Nur sieben Minuten später war es erneut Naldo, der sich nach einem Eckstoß von Diego durchsetzen konnte und das 3:0 per Kopfstoß erzielte.

 

Die Zidan-Show beginnt

 

Direkt im Anschluss begann die Zidan-Show. Schön freigespielt schob der Ägypter zum 4:0 (22.) ein. Kurz darauf war es erneut der 24-Jährige, der den Ball aus halbrechter Position wunderschön über Keeper Dennis Burdoch im Tor der Osterholz-Scharmbecker zum 5:0 hob, ehe er in der 34. Minute sogar den lupenreinen Hattrick perfekt machte. Ein per Kopf von Sturmpartner Hugo Almeida weitergeleiteter Reinke-Abstoß landete bei Diego. Der Brasilianer hatte das Auge für den gut postierten Zidan, der eiskalt vollendete.

 

Elfmeter für Osterholz-Scharmbeck

 

Nun kamen zum ersten Mal die Osterholz-Scharmbecker gefährlich vor das Tor der Bremer. Nach einem unglücklichen Foul von Patrick Owomoyela an Lucas Buchwald zeigte der Schiedsrichter auf dem Elfmeter-Punkt. Den anschließenden Strafstoß von Peer Joekel konnte Reinke jedoch parieren. Nur 60 Sekunden später rollte aber die nächste Werder-Sturmwelle auf das Gehäuse der Gastgeber. Erneut war es der quirlige Zidan, der mit einer schönen Hereingabe von rechts Almeida in Szene setzte. Der Portugiese nahm den Ball direkt und wuchtete ihn in die Maschen – 7:0. Kurz vor der Pause fiel auch noch der achte Streich. Andreasen bediente Zidan vorzüglich, der mit seinem vierten Treffer zum 8:0-Pausenstand verwandelte (41.).

 

Werderaner lassen zweite Hälfte ruhiger angehen

 

Auf zwei Positionen verändert (Vander für Reinke und Wome für Diego) ließen es die Werderaner in der zweiten Hälfte deutlich ruhiger angehen. Und so dauerte es bis zur 61. Minute, ehe Naldo mit seinem dritten Kopfballtreffer nach einer Ecke auf 9:0 erhöhen konnte. Werder-Trainer Thomas Schaaf wechselte daraufhin noch drei weitere Spieler (Borowski für Naldo, Baumann für Hunt, Harnik für Zidan) ein, doch Almeida (80.), Harnik (81. und 90.) und Borowski (90.) konnten weitere gute Möglichkeiten nicht mehr in Tore ummünzen.

 

von Ole Schlabers