#Statistiksamstag

Fünf Fakten zu #SVWFCN

Ist heiß auf weitere Tore für den SV Werder: Milot Rashica (Foto: nordphoto).
Profis
Samstag, 15.09.2018 // 17:30 Uhr

Von Niklas Behrend

Noch einmal in Werder-Bettwäsche schlafen, dann ist sie endlich überstanden: die Länderspielpause. Als wäre das fußballerische Sommerloch in diesem Jahr nicht schmerzhaft genug gewesen, so wird dem geneigten Werderaner nach nur zwei Spieltagen und einem grandios rashitastischen Last-Second Gamebreaker erstmal wieder der Stecker gezogen. Nations League. Wow. Aber das Ziel ist nah, der Deich in Sicht. Das zweite Heimspiel der Saison wird am Sonntag um 15.30 Uhr (ab 15.15 Uhr im betway Live-Ticker) angepfiffen. Nach vier langen Jahren im Unterhaus löste der 1.FC Nürnberg wieder das Ticket für die erste Klasse und reist als Aufsteiger in die Festung Weser-Stadion, die nunmehr seit 14 Pflichtspielen jeglichem Eroberungsversuch standhält. Frank Baumann, gleichzeitig einer der Baumeister dieser beeindruckenden Heimserie, wurde als junger Bub beim Club aufgebaut und wechselte 1999 in die Hansestadt. Rückblickend ein echtes Geschenk für unseren SVW. Schenken werden sich die beiden Teams am Sonntag allerdings gar nichts. Vorab gibt es dennoch die obligatorisch stabile Fünferkette mit den interessantesten Fakten rund um die Partie. Viel Spaß beim Aushebeln!

#AufdiePlätzeFeddigLos: In den letzten Jahren waren die Werderaner leider allzu oft dafür bekannt, den Startschuss zur Saison im übertragenen Sinne zu überhören. In dieser Spielzeit ist das offensichtlich anders. Nach zwei Partien verbucht der SVW bereits vier Punkte, dafür benötigte Grün-Weiß letzte Saison ganze acht Duelle. Der beste Saisonauftakt seit fünf Jahren ist bisher die Folge. Läuft.

#Sechsy: In der Schule gefürchtet, auf dem Lottoschein geliebt ist die Zahl zwischen fünf und sieben. Die Sechs. Im Fall von Werder ist die Ziffer derzeit ein Beleg für die gute Arbeit rund um das Team von Cheftrainer Florian Kohfeldt, denn der SVW ist seit saisonübergreifend sechs Pflichtspielen ungeschlagen. So lange blieb Grün-Weiß noch nie ohne Niederlage unter Kohfeldt. Niemals aufhören, wenn es am schönsten ist, Männer!

#FreundeDerElfMüsstIhrSein: Ein Blick, ein Schuss, ein verdutzter Kevin Trapp, ein Treffer und drei Punkte. Milot Rashica war trotz guter Mannschaftsleistung der Matchwinner gegen die Frankfurter Eintracht und könnte derzeit als Synonym für die Eigenschaft „effektiv“ im Duden fungieren, denn der Flügelflitzer kam in beiden Saisonpartien als Joker von der Bank, absolvierte dabei lediglich 45 Minuten und war dennoch an zwei von drei Werder-Buden direkt beteiligt. Hochentzündlich Werders Nummer elf.

#WaitForIt: Dies möchte der SVW dem FCN bezogen auf den ersten Saisonsieg sicherlich noch zumindest für den Sonntag zurufen. Danach dürfen die Franken gerne anfangen dreifach zu punkten, um die eigene Anhängerschaft nicht wie in der letzten Bundesligasaison am Ende der Hinrunde zu einem wütenden „Der Club is a Depp“ zu verführen. In der Spielzeit 2013/2014 sprang für die Nürnberger nämlich in der ersten Hälfte der Saison kein einziger Sieg raus. Ein Novum in der Geschichte der Liga.

#94Komma35Prozent: So hoch war in den letzten Partien die Wahrscheinlichkeit, dass Grün-Weiß gegen Rot-Weiß einen Treffer erzielt. In 17 der vorangegangenen 18 Duelle bescherte Werder seiner Anhängerschaft, einen oder mehrere Gründe zu jubeln. Rein statistisch müssten die Nürnberger also mit Fortuna im Bunde sein, um einen Bremer Einschlag zu verhindern. Auf glücksbringende Kleeblätter werden sie wohl in jedem Fall verzichten. Die Legende geht – somit hoffentlich ohne weiße Weste nach Hause.