Pavlenka wieder im Mannschaftstraining

Verletzung abgehakt und zurück auf dem Platz

Fühlt sich wieder gut und will spielen: Jiri Pavlenka (Foto: WERDER.DE).
Profis
Donnerstag, 13.09.2018 // 17:43 Uhr

So wie Milot Rashicas Freistoß-Hammer gegen Frankfurt den Werder-Fans im Gedächtnis bleiben wird, so werden sie auch die üblen Bilder vom verletzten Jiri Pavlenka so schnell nicht vergessen. Nach dem Zusammenprall mit Mijat Gaćinović blieb Werders Nummer 1 minutenlang benommen auf dem Rasen liegen. Er hatte Glück im Unglück. Keine Brüche, keine Wunden und jetzt ist die Krake zurück. Am Donnerstag konnte Pavlenka wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

„Ich kann mich noch an einen langen Ball erinnern und dann nur noch daran, dass ich auf dem Boden lag“, erzählt der tschechische Torhüter WERDER.DE. „Erst wollte ich weiterspielen, aber das wurde mir nicht erlaubt und das war wohl auch die richtige Entscheidung“, berichtet Pavlenka mittlerweile mit einem leichten Lächeln. Das kann er wieder, denn nicht nur das Spiel endete siegreich für die Grün-Weißen, sondern auch die Nachwirkungen des Zusammenpralls waren zu verkraften. Vom späten Tor hat Pavlenka im Krankenwagen erfahren. Ein Arzt hatte es ihm erzählt. Jubeln konnte er nicht, denn „die Trage, auf der ich lag, war kürzer als ich. Deshalb war nicht wirklich Platz zum Jubeln.“

Pavlenka fokussiert sich wieder aufs Sportliche (Foto: Nordphoto).

Eine Zusammenfassung des Auswärtssieges konnte Pavlenka sich gegen 23 Uhr im Krankenhaus ansehen und hatte zu dem Zeitpunkt auch einige Nachrichten auf seinem Handy zu beantworten. Seine Teamkollegen erkundigten sich nach ihm, viele Fans wünschten gute Besserung und auch Mijat Gaćinović meldete sich per SMS mit den besten Genesungswünschen.

Eben jene Genesung ist gut verlaufen. „Ich hatte drei Tage lang Kopfschmerzen und fühlte mich müde“, gibt Pavlenka zu. Die Länderspielreise konnte er zwar nicht antreten, aber dafür schon zügig wieder individuell mit Christian Vander arbeiten und am Donnerstagnachmittag endlich auch wieder in Mannschaftstraining einsteigen. „Wenn die drei Tage gut verlaufen und der Trainer mir sein Vertrauen ausspricht, werde ich auch spielen“, sagt Pavlenka kämpferisch. Wir drücken die Daumen.