Der doppelte Grundstein

Positives Fazit des ersten Trainingslagers

Zeigten sich mit dem Start in die Vorbereitung zufrieden: Frank Baumann und Viktor Skripnik (Foto: nordphoto).
Profis
Samstag, 16.07.2016 // 10:16 Uhr

Aus Neuruppin berichten Dominik Kupilas und Yannik Cischinsky

Der Anfang ist gemacht. Mit den beiden Testspielen gegen die Stadtauswahl Neuruppin und den VfB Lübeck beschließen die Grün-Weißen am Samstag das erste von drei Trainingslagern des Sommers. Im brandenburgischen Neuruppin hat das Team von Cheftrainer Viktor Skripnik im athletischen Bereich die Grundlage für die weitere Vorbereitung und die gesamte Saison gelegt. Mit den Bedingungen vor Ort, aber auch dem Einsatz seiner Mannschaft zeigte sich der Werder-Coach dabei sehr zufrieden. „Es gibt überhaupt keinen Anlass, irgendetwas Negatives zu erwähnen“, so Skripniks Resümee.

„Ich bin rundum zufrieden mit der Arbeit des Teams und der Entwicklung der ersten Tage. Man konnte sehen, dass sich jeder von Einheit zu Einheit gesteigert hat. Die Jungs haben sich voll reingehängt. Außerdem freut es mich natürlich, dass sich kein weiterer Spieler verletzt hat. Die Verletzten haben sich wieder ein Stück näher an das Mannschaftstraining herangekämpft und werden zusammen mit den Nationalspielern, die jetzt noch dazu stoßen, den Konkurrenzkampf erhöhen. Das ist sehr wichtig für uns“, erklärte der Werder-Coach.

Eine Runde mit: Frank Baumann im Fazitgespräch mit WERDER.TV!

Wie schon im Vorjahr fanden die Grün-Weißen mit dem Teamhotel "Resort Mark Brandenburg" und dem Trainingsplatz des MSV Neuruppin optimale Bedingungen vor. Das betonte auch Geschäftsführer Sport, Frank Baumann. Gleichzeitig bildet der Abschluss des knapp einwöchigen Aufenthalts erst den Beginn eines langen Vorbereitungsprozesses, der nicht ausschließlich auf dem Platz stattfindet. „Wir hatten einige personelle Veränderungen im Kader, was für Bundesliga-Verhältnisse aber nicht unüblich ist. Die Kaderzusammenstellung und wie sich die Mannschaft in dieser Phase findet, ist deshalb aktuell aber trotzdem ein enorm wichtiger Faktor“, so Baumann. Am Ende müsse man eine gesunde Mischung zwischen Jung und Alt, Spielern aus dem eigenen Nachwuchs und von externen Vereinen, aus Individualisten und Teamplayern haben: „Das ist ein ständiger Prozess, insbesondere in den Transferperioden.“

Am Ruppiner See wurde für diese neu zusammengestellte Werder-Mannschaft der kommenden Saison also weit mehr als nur die Basis im sportlichen Bereich gelegt. Auch das Zwischenmenschliche spielte eine große Rolle. Nach dem Testspiel-Doppelpack und kurzem Aufenthalt in Bremen geht es bereits am Donnerstag, 21.07.2016, weiter ins Zillertal. Das inzwischen traditionelle Trainingslager in den österreichischen Alpen, in dessen Rahmen Werder in diesem Jahr gegen 1860 München und Huddersfield FC testen wird, dauert bis Freitag, 29.07.2016, ehe es nahtlos mit dem Dresden-Cup weitergeht.