Augustinsson wechselt im Sommer an die Weser

Der schwedische Nationalspieler Ludwig Augustinsson wechselt im Sommer zu Werder (Foto: imago).
Profis
Montag, 30.01.2017 // 14:00 Uhr

Der SV Werder Bremen darf sich auf den ersten Neuzugang für die kommende Saison freuen. Im Sommer wird Ludwig Augustinsson vom FC Kopenhagen zu den Grün-Weißen wechseln. Der Linksverteidiger ist nach Thomas Delaney bereits der zweite Spieler, den es vom dänischen Erstligisten und Champions League-Teilnehmer in die Hansestadt zieht.

„Wir freuen uns sehr, dass sich Ludwig trotz einiger anderer Mitbewerber bereits zu einem so frühen Zeitpunkt für den SV Werder Bremen entschieden hat und wir ihn von unserer Philosophie sowie der sportlichen Perspektive bei Werder und in der Bundesliga überzeugen konnten“, erklärt Frank Baumann, Werders Geschäftsführer Sport, der die Entwicklung des 22-Jährigen bereits seit der U 17 intensiv verfolgt: „Er hat in Göteborg und Kopenhagen mit auffälligen Leistungen überzeugt und ist in kürzester Zeit eine feste Größe in der Nationalmannschaft geworden.“

Auch Werders Cheftrainer Alexander Nouri freut sich auf den Neuzugang: „Ludwig ist ein spielstarker Defensivspieler, der sowohl im linken Mittelfeld als auch auf der linken Abwehrseite spielen kann. Dazu ein super Typ, der sich sicher sehr schnell in unsere Mannschaft integrieren wird und uns weitere Möglichkeiten auf dem Platz bietet.“

Der Linksverteidiger lernte beim IF Brommapojkarna das Fußballspielen. Über den IFK Göteborg, mit dem er schwedischer Pokalsieger wurde, führte ihn sein Weg zum FC Kopenhagen, wo er bis Ende des Jahres 2016 gemeinsam mit Werders Winter-Neuzugang Thomas Delaney spielte. Mit dem Topclub aus Dänemark holte er 2015 den Pokalsieg und sicherte sich in der vergangenen Saison mit dem Gewinn der Meisterschaft und des Pokals das Double. Mit der schwedischen U 21-Nationalmannschaft gewann der gebürtige Stockholmer die Europameisterschaft in Tschechien und nahm 2016 mit der A-Nationalmannschaft an der Europameisterschaft in Frankreich teil.